Podiumsdiskussion zur Streichung des Frauenmusikzentrums / fm:z
„Wie kann eine Selbstverständlichkeit von Frauen in der Musik erreicht werden?“
Am Dienstag d. 12.11. um 17h diskutieren VertreterInnen verschiedener Fraktionen der Hamburgischen Bürgerschaft - Dr. Wilfried Maier/GAL, Dr. Holger Christier/SPD, Karen Koop/CDU - sowie der Wissenschaft Alenka Barber-Kersovan ASPM und dem Frauenmusikzentrum/fm:z über die Situation von Musikerinnen in Hamburg nach der kompletten Streichung der öffentlichen Gelder für das Frauenmusikzentrum ab 2003.
Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlichst eingeladen sich an dieser Diskussion zu beteiligen.
Dass die Partizipation von Frauen im Musikbereich noch längst keine Selbstverständlichkeit ist, zeigen die Ergebnisse der aktuellen Studie „Musikerinnen in Hamburg – Zur Repräsentanz von Musikerinnen auf Hamburgs Bühnen und in den Orchestern“ die das fm:z im September/Oktober 2002 durchgeführt hat: Das Philharmonische Staatsorchester besteht nur zu einem Viertel aus Musikerinnen, der Anteil der Frauen bei den Symphonikern liegt bei 20 % und die NDR Big Band kommt sogar ganz ohne Musikerin aus. In der Popularmusik sieht es nicht anders aus - im Gegenteil! So fanden sich zum Beispiel auf der Bühne des Live Musik Clubs Logo im vergangenen Monat 5 Musikerinnen bei einer Gesamtzahl von 150. Das sind 3,3%!
„Die spezifische Förderung von Frauen sei nicht mehr zeitgemäß“ ist das Argument der Kultursenatorin mit dem sie ab 2003 die öffentlichen Gelder des Frauenmusikzentrums komplett streicht. Die ursprünglich mit 67.000 € veranschlagte Förderung des fm:z gewährleistete in der Vergangenheit bundesweit einmalig eine effektive Nachwuchsförderung und Qualifizierung für Musikerinnen, Tontechnikerinnen sowie für Frauen in Kulturberufen und Musikbusiness.
Musikalisch begleitet wird die Podiumsdiskussion von dem Duo Invitation.
Steph Klinkenborg Pressesprecherin des fm:z Frauenmusikzentrum e.V. Grosse Brunnenstrasse 63a 22763 Hamburg fon 0177/55 75 386
Podiumsdiskussion zur kompletten Streichung der öffentlichen Mittel des Frauenmusikzentrums / fm:z e.V.
„Wie kann eine Selbstverständlichkeit von Frauen in der Musik erreicht werden?“
am Dienstag 12.11.2002 um 17h im fm:z Grosse Brunnenstr. 63a / Hinterhof
Vorstellung der Studie „Musikerinnen in Hamburg“ Zur Repräsentanz von Musikerinnen auf Hamburgs Bühnen und in den Orchestern · Steph Klinkenborg / fm:z Pressesprecherin fm:z und Dipl.Sozialwirtin · Ina Sievers / fm:z Musikerin und Studentin der Soziologie
es diskutieren · Wilfried Maier / GAL Vorsitzender des Kulturausschusses der Hamburgischen Bürgerschaft · Holger Christier / SPD Kulturpolitischer Sprecher der SPD Bürgerschaftsfraktion · Karen Koop / CDU Stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU Bürgerschaftsfraktion · Alenka Barber-Kersovan / ASPM & LMR Geschäftsführerin des AK Studien populäre Musik und Landesmusikrat Hamburg
es spielt · Duo Invitation Doro Offermann / Saxophon und Maria Rothfuchs / Bass
Kontakt: Steph Klinkenborg fm:z, Große Brunnenstraße 63a, 22763 Hamburg, fon 040/392731