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»zero tolerance«
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»zero tolerance« gegen Polizeiübergriffe und die Aushebelung des Versammlungsrechtes
Seit Tagen wird von der Politik in Hamburg eine Stimmung produziert die Polizeiübergriffe in Kauf nimmt und zu schweren Verletzungen von DemonstationsteilnehmerInnen und unbeteiligten PassantInnen geführt hat. Das massive Auftreten der Polizei auf der Demonstration am 16.11.2002 und die wilkürliche Einkesselung und in Gewahrsamnahme von 246 Personen am Montag, sind Beispiele für den Versuch des Bürgerblocks, seine KritikerInnen gewaltsam zum Schweigen zu bringen. Auch die Medien beteiligen sich an dieser Hetzkampagne. Die Bildzeitung veröffentlichte AnmelderInnen von Demonstrationen mit Photo und Lebenslauf, das Abendblatt ruft dazu auf die Rädelsführer dingfest zu machen und Welt und Mopo klatschen eiskalt Beifall für die harte Linie. Wann gibt der Pöbel endlich klein bei ist die Frage die sich Schill und Medien höhnisch stellen. Mit dem Polizeiknüppel sollen Proteste verhindert werden und soll sich die politische Prophezeiung des Rechtspopulismus bewahrheiten. So wird auf eine politische und soziale Bewegung, die sich in Hamburg im Jahre 2002 gegen die Politik von CDU, FDP und Schill-Partei entwickelt, von Senat, Medien und Polizei in einer Art und Weise der sechziger Jahre geantwortet. Der rechtspopulistische Senat hat aber abgewirtschaftet und wir feiern seinen einsetzenden Fall. Wir sind begeistert von der Aufbruchsstimmung und Bewegung, die wir in den letzten Tagen erlebt haben. Wir werden uns daher nicht von der Straße und aus dem öffentlichen Leben drängen lassen. Wir wollen dort, wo die politisch Verantwortlichen in dieser schillernden Stadt anzutreffen sind, eine Kundgebung und ein Happening veranstalten. Nicht vor der Bürgerschaft, nicht vor der Innenbehörde, sondern vor der Luxuskneipe Wollenberg. Dort wo sich Politik und Showbuisennes die Hände reichen. Dort wo in der verlogenen Moral der "zero tolerance"-Fans der Drogenkonsum toleriert (laut Schill von der Bevölkerung als nicht so störend empfunden wird) und dort wo die rauschenden Ballnächte derer stattfinden, die sich mit Schill und Konsorten an einen Tisch setzen und über Obdachlose, Arbeitslose, Flüchtlinge oder eben BauwagenbewohnerInnen und die Chaoten herziehen. Wir wollen dafür sorgen, dass es für den rechtspopulistischen Senat in Zukunft nichts mehr zu feiern gibt. Wir fordern alle auf, sich an der Kundgebung zu beteiligen und Solidarität mit den Verletzten und betroffenen von Strafverfahren der letzten Polizeiübergriffe zu zeigen. Wir fordern alle auf zu zeigen, dass nicht Beust und Schill bestimmen wer, wann, wo in gegen diesen Senat demonstriert. Unterstützt diese Kundgebung und Demonstration.
Nehmt keinen Alk mit und lasst euch nicht von den Bullen provozieren. Seid laut und lästig. Weg mit dem rechtspopulistischen Senat! Keine Räumung von Wagenplätzen! Platz für die Bambule! Kundgebung
vor dem zweiten Wohnsitz der Innenbehörde dem Nachtclub »Wollenberg«, Alsterufer 35 mit anschließender gemeinsamer Demonstration zum Dammtor
Fr., 22.11.02, 22 Uhr EA: Tel. 43278778 Infos unter www.indymedia.de, FSK 93,0 Mhz und www.michael-wollenberg.de Wollenberg > SCHILL MUSS WEG!
V.i.S.d.P.: Dieter Becken, Rothebaumchaussee 45, 20099 Hamburg Solidaritätsbündnis mit der Bambule
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