Titel Hamburg Initiativen Hamburg-Termine Inland International Magazin Archiv Suchen
Hamburg:
Hamburg und Region


Themen:
Soziales • Bürgerrecht • Asyl
  Kinder u. Jugend
  Flüchtlinge 2002
  Bambule
Bildung • Schule • Beruf
Kultur
  Literatur
  Film
Datenschutz
Stadt-PR
  GAL
  SPD
  JuLis
  Wirtschaft
  Städt. Pressestellen


Service:
Impressum
ISSN 1610-0611
Information
Intern
Newsletter
Archiv


Protest gegen Hamburger Verfassungsschutzgesetz

Protest gegen Hamburger Verfassungsschutzgesetz

dju-Hamburg fordert:
Vollständige Ablehnung des Verfassungsschutzgesetzes
Die geplante Verschärfung des Hamburger
Verfassungsschutz-gesetzes bedroht die bürgerlichen
Freiheiten aller HamburgerInnen.
Die dju-Hamburg in ver.di protestiert scharf gegen den
Gesetzentwurf des Senats. Den darin legitimierten
Lauschangriff auch auf unverdächtige Personen in ihren
Privaträumen weisen wir als unerträglich und
verfassungswidrig zurück. Selbst nach den derzeit
verhandelten Veränderungen des Gesetzentwurfs ginge
das Gesetz noch weit über die Bestimmungen des
Bundesverfassungs-schutz-gesetzes von Otto Schily
hinaus. Hamburg braucht kein schärferes Gesetz.
Wir fordern die Abgeordneten der Hamburger
Bürgerschaft auf, das Gesetz grundsätzlich abzulehnen.
Wir halten das Gesetz auch dann für inakzeptabel, wenn
- wie derzeit verhandelt - „Berufsgeheimnis-träger“
tatsächlich noch aus dem vorgesehenen Katalog
Unver-dächtiger herausgenommen werden sollten, die der
Hamburger Verfassungsschutz künftig allein wegen
möglicher Kontakte mit Verdächtigen belauschen dürfen
soll.

Die dju-Hamburg vertritt rund 2.000 JournalistInnen in
der Pressestadt.

Hamburg, den 2.11.2002
Fritz Gleiß
dju-Hamburg/Sprecher des Vorstands


nach oben

--

< zurück --vorwärts > ↑ nach oben

Arbeitszwang und Diskriminierung | Hamburger Senat attackiert die Pressefreiheit