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ISSN 1610-0611
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Solidarität statt Ausgrenzung!

S O L I D A R I T Ä T   S T A T T   A U S G R E N Z U N G ! 


Solidarität statt Ausgrenzung!

Aktionswoche gegen Sozialkürzungen vom 4.11. bis 8.11.2002


Unter dem Motto „Der Senat soll einpacken! Solidarität statt Ausgrenzung!“ rufen die Sozialpolitische Opposition Hamburg, die Gewerkschaft ver.di, das Aktionsbündnis gegen geschlossene Unterbringung und das Frauenprojekte- Treffen zu einer Aktionswoche Anfang November auf.

Ende Oktober ist der neue Rechtssenat ein Jahr im Amt. Ein Jahr, in dem der Sozialabbau massiv vorangetrieben worden ist; ein Jahr, in dem das soziale Hilfesystem auch drastisch umgebaut worden ist – weg von Hilfe und gesellschaftlicher Solidarität – hin zu Ausgrenzung und Ellbogenprinzip.

Die Aktionswoche ist ein Signal gegen die antisoziale Kürzungspolitik des Senats. Sie ist auch ein Signal gegen eine Politik, die nicht mehr auf soziale Unterstützung sondern auf Law-and-Order und Wohlverhalten setzt.

Aber diese Stadt ist für alle da! Die menschenwürdige Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ist ein soziale Grundrecht für alle!

Zum Ausdrucken: Aktionswoche_Flyer_Druck2.pdf [24 KB]

Am 29.10.02 bekamen wir noch eine korregierte Fassung (Termine)
bitte <
Korrektur Aktionsplan aktualisiert.pdf [77 KB] > auf Ihren Computer laden!


Sozialpolitische Opposition,
Tel.: 390 88 62

www.lichter-der-grossstadt.de



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S T A N D   D E R   P L A N U N G E N   2 2 . 1 0 . 0 2 

Stand der Planungen 22.10.02


Dienstag, 29.10.2002:
Henkersmahlzeit der Autonomen Jugendwerkstätten in der Nähe des Rathauses. 12 Uhr, Reesendammbrücke/Jungefernstieg; Diese Aktion findet außerhalb der Aktionswoche statt. Wir wollen dennoch darauf hinweisen.

Samstag, 2.11.2002:
BettlerInnenmarsch, organisiert von der Initiative "Ein Stadtteil steht auf" sowie dem "Café mit Herz" im ehemaligen Hafenkrankenhaus. Treffpunkt 13 Uhr, Edmund-Siemers-Allee/Mahnmal der jüdischen Deputierten. Diese Aktion findet außerhalb und unabhängig von der Aktionswoche statt. Wir wollen dennoch darauf hinweisen.

Montag, 4.11.:Pressegespräch der OrganisatorInnen, 12 Uhr, Rathauspassage;

Dienstag, 5.11.: "Gespräche zwischen Tür und Angel"; 14-18 Uhr Hachmannplatz Diskussionswünsche? Redebedarf? Jeder/jede kann über das Thema sprechen, über das er/sie schon immer mal diskutieren wollte. Aktion von Aktionsbündnis gegen geschlossene Unterbringung und anderen: Mobiler Käfig gegen geschlossene Unterbringung; mit AufseherInnen, eingesperrten Jugendlichen, Ausbruchsversuchen, Peitschen etc. Dienstag in St. Georg/Hachmannplatz, an anderen Tagen woanders.Abendveranstaltung zum Thema "geschlossene Unterbringung von Kindern und Jugendlichen"

Mittwoch, 6.11.:Die Sozialpolitik geht baden! Wahrscheinlich in der Alster, Jungernstieg/Ballindamm, 14 Uhr; mit Neopren-Anzügen, Grog etc. Zentrale Veranstaltung der Aktionswoche

Donnerstag, 7.11.:Vormittags: Öffentliches Verfrühstücken des Wohlstandes; 9.30-13 Uhr, Rathausmarkt Nachmittags: Demonstration der Studierenden + SchülerInnenAbendveranstaltung: Treffen von MitarbeiterInnen und Mitarbeitern aus Hamburger Drogenhilfeeinrichtungen zur Information und Erfahrungsaustausch über die Situation der Drogenhilfepolitik in Hamburg, 18 Uhr, Besenbinderhof 60

Freitag, 8.11.:Frauenaktionstag. Kunst und Kultur anläßlich der bevorstehenden Schließung des Frauenmusikzentrums. Kemal-Altun-Platz, 17 Uhr; danach Umzug durch Ottensen, Abschlusskundgebung 18 Uhr, Spritzenplatz

Hinweise:
REGENBOGEN plant am Montag, den 4.11. abends eine Veranstaltung zur Haushaltssituation in Hamburg. Die Falken planen am Donnerstag, den 7.11. eine Aktion gegen Kürzungen im Kinder- und Jugendbereich mit Video-Projektionen, Hüpfburg etc.

Zum Ausdrucken: als Word-Dokument: Stand der Planungen.doc [27 KB]


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4. Freiwilligenbörse „Aktivoli“ | 1Jahr Schwarz-Schill: Ein Jahr des Grauens.