Echo Verleihung Kein Geld aus dem Kulturhaushalt für reine Wirtschaftsförderung
Die Hamburgische Bürgerschaft diskutiert heute den Antrag der Regierungsfraktionen, die Austragung der Echo-Verleihung wieder nach Hamburg zu holen.
In einem Zusatzantrag fordert die GAL-Fraktion, dafür kein Geld aus dem Kulturetat zur Verfügung zu stellen.
Dr. Willfried Maier, kulturpolitischer Sprecher der GAL-Fraktion: "Auch die GAL will die Echo-Verleihung in Hamburg haben - aber nicht zu Lasten der Hamburger Kultur. Das Echo-Event ist ein Gipfeltreffen der Musikbranche. Und wenn der Senat das finanziell fördern muss, dann aus dem Etat der Wirtschaftsbehörde, nicht aus dem Kulturetat."
Die Befürchtungen sind berechtigt, denn Anfang des Jahres hatte Kultursenatorin Horáková mit Geld aus dem Kulturhaushalt einen Auftritt des Schauspielers Gerard Depardieu zur Promotion des Films Asterix und Obelix finanziert - auch das war für Maier "reine Wirtschaftsförderung".
Pressestelle der GAL-Bürgerschaftsfraktion (PM Maier 27/11/2002)