Gewalt-Phantasien des Hamburger Innensenators unerträglich GAL: Der Erste Bürgermeister muss jetzt eingreifen
Innensenator Ronald Schill hat bei der Innenminsterkonferenz gestern vorgeschlagen, das im Moskauer Geiseldrama eingesetzte Betäubungsmittel für die deutsche Polizei zu besorgen.
Die GAL-Bürgerschaftsfraktion fordert den Ersten Bürgermeister von Beust auf, Konsequenzen zu ziehen.
Die GAL-Fraktionsvorsitzende Christa Goetsch: ”Jetzt reicht es. Ole von Beust muss endlich erkennen, dass sein Mehrheitsbeschaffer als Innensenator und Zweiter Bürgermeister nicht tragbar ist. Was musste Hamburg schon an menschenverachtenden Äußerungen aus der Schill-Partei ertragen: Schill selbst hetzte im Bundestag ungestraft über Zuwanderer, sein Parteifreund Barth-Völkel durfte sich mit dem Vorschlag brüsten, “kranke Zuwanderer zu internieren”.
Wenn Schill heute den Giftgas-Import fordert, wird er morgen den Einsatz dieses Mittels fordern, von dem wir nicht viel mehr wissen, als dass es 120 Menschen das Leben gekostet hat. Das trägt krankhafte Züge.”
Pressestelle der GAL-Bürgerschaftsfraktion (PM Goetsch 06/12/2002)