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Privatisierung der STEG
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Privatisierung der STEG Behutsame Stadterneuerung gewährleisten
Die stadtentwicklungspolitische Sprecherin der GAL-Bürgerschaftsfraktion, Antje Möller, erklärt zu der heute vom Senat beschlossenen Privatisierung der Stadterneuerungsgesellschaft Hamburg mbH (STEG):
“Über eine Privatisierung der STEG wurde schon seit Jahren nachgedacht. Es ist richtig, dass diese Gesellschaft nicht mehr zwingend im städtischen Besitz sein muss, bei anderen Sanierungsvorhaben bedient sich die Stadt schließlich auch privater Unternehmen.”
Möller weiter: ”Wichtig ist, dass die STEG in der westlichen inneren Stadt wie bisher mit der behutsamen Stadterneuerung fortfahren kann, denn sie hat in den letzten Jahren dort sehr erfolgreich gearbeitet.”
Die STEG verfügt in der westlichen inneren Stadt, vor allem im Karolinenviertel aber auch im Schanzenviertel und in Altona, über einen großen Bestand an Wohnungen im Treuhandvermögen. Dies müsse bestehen bleiben, so Möller damit die Sanierung weiter sozialverträglich durchgeführt werden könne.
Die Stadt müsse prüfen, ob für die Sanierungsgebiete (z.B. rund um‘s Schulterblatt) nach ihrem Abschluss soziale Erhaltungsverordnungen festgesetzt werden müssten, um die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen zu bremsen. Ansonsten wären die Anstrengungen bei den Sanierungsverfahren, um eine Verdrängung der gewachsenen Bevölkerung zu verhindern, umsonst.
Zu den Zukunftsaussichten der STEG sagt die Abgeordnete Möller: “Mit ihrem anerkannten Know-How sollte es der STEG gelingen, in und um Hamburg weiter als Träger von Stadterneuerungsmaßnahmen am Markt zu bestehen, schließlich kommt auf Hamburg mit den anstehenden Sanierungsmaßen in Siedlungen der 50iger und 60iger Jahre noch eine Menge Arbeit zu.”
Pressestelle der GAL-Bürgerschaftsfraktion (PM Möller 17/12/2002)
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