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Todesstrafe, Folter und Unterdrückung in China
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GAL verlangt: Todesstrafe, Folter und Unterdrückung in China nicht vergessen!
Im Programm der offiziellen Chinawochen, das unter der Schirmherrschaft des Ersten Bürgermeisters steht, fehlt jeglicher kritische Bezug zum Mangel an Demokratie und Menschenrechten in China. Die GAL macht deshalb auf Veranstaltungen aufmerksam, die nicht im offiziellen Programm der Chinawochen zu finden sind:
Fotodokumentation: "China ist nicht nur Kultur, sondern auch Diktatur"
Menschenrechtsverletzungen in China, Tibet und Ostturkestan (Xinjiang) vom 30.8. bis zum 4.10.02 im Kulturhaus Eppendorf, Martinistr. 40, Hamburg
Im Fokus der Ausstellung stehen das Tiananmen-Massaker 1989, die Todesstrafe, Falun Gong, Tibet und Ostturkestan (Xinjiang). Insgesamt sind 100 Fotos und ausführliche Texte auf 25 Tafeln zu sehen.
Geöffnet: Montags bis freitags 12 - 18 Uhr und nach Vereinbarung, Telefon 481548, Fax 463106, E-Mail: Kulturhaus.Eppd@t-online.de
Veranstalter: Gesellschaft für bedrohte Völker u. Tibet Initiative Deutschland e.V., Hamburg. Tel.: 040-479347, Fax: 040-473119, E-Mail: TIDHH@t-online.de
Informationsveranstaltung über Falun Gong mit Fotoausstellung, Infotisch und Präsentation von Übungen
Samstag, den 12.10.2002 von 10 bis 16 Uhr auf den Langen Mühren. Eine Veranstaltung der Falun Dafa Gruppe Hamburg
Alexander Porschke, Sprecher der GAL-Bürgerschaftsfraktion für Internationales: "Die Veranstalter der Chinawochen haben sich dem schönen Bild des kulturell betörenden und wirtschaftlich beeindruckenden Reichs der Mitte hingegeben, und dabei das hässliche Antlitz des undemokratischen Polizeistaates ausgeblendet. Offensichtlich hat sich niemand bemüht, China-kritische Veranstaltungen in das Programm aufzunehmen. Statt die Tibet-Initiative und die Gesellschaft für bedrohte Völker wie schon 1995 ihren Protest auf dem Rathausmarkt zum Ausdruck bringen zu lassen, veranstaltet der Senat nun sogar ein unwürdiges Schauspiel zur Ausgrenzung China-kritischer Stimmen, greift dabei zu einem fadenscheinig begründeten Nutzungsverbot des Rathausmarktes und agierte am 12. September mit ungewöhnlichen Einlassbeschränkungen während der eiligst verschobenen Pressekonferenz. Wen würde es wundern, wenn die Gäste aus China dies als Billigung ihrer Politik auslegen würden?"
Vor diesem Hintergrund legt die GAL wert darauf, dass auf der Grundlage der Freundschaft zum gesamten Chinesischen Volk und der Nachbarvölker auch im Hamburger Rathaus die Stimme derjenigen zu hören ist, die in China Verfolgung, Terror und Unterdrückung ausgesetzt sind.
Tina Fritsche Pressesprecherin der GAL-Bürgerschaftsfraktion GAL-PRESSE:GAL verlangt: Todesstrafe, Folter und Unterdrückung in China nicht vergessen! (PM Porschke170902)
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