Die GAL begrüßt den Richtungswechsel der Regierungskoalition zur Situation im Hamburger Taxengewerbe. Noch im Januar dieses Jahres hatten die Regierungsfraktionen in einem Antrag in der Bürgerschaft vorrangig auf Verbesserungen für das Gewerbe gesetzt durch dirigistische Maßnahmen zur Zugangsbeschränkung und einen Konzessionsstop.
Nach einer Anhörung im Bau- und Verkehrsausschuss und einem Hearing in der Handelskammer, hatte die GAL in einem Positionspapier eindringlich vor diesem Kurs gewarnt, da dies nur unhaltbare Zustände im Taxengewerbe einfrieren würde, aber nicht die schwarzen Schafe aussieben würde.
In einem 15-Punkte-Antrag hatte die GAL bereits im Juni die stärkere Orientierung auf die Kundenbedürfnisse, eine Qualitätsoffensive im Taxengewerbe, die Einführung eines Qualitätssiegels, die Bekämpfung von Steuer- und Sozialbetrug durch Fiskaltaximeter und technische Sitzkontrollen sowie die stärkere Berücksichtigung von Lohnsummen und Umsatzentwicklung bei Konzessionsverlängerungen und Konzessionserweiterungen verlangt.
Tina Fritsche Pressesprecherin der GAL-Bürgerschaftsfraktion