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ISSN 1610-0611
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Altonaer Kinderkrankenhaus


Altonaer Kinderkrankenhaus Klinik für Kinder- und Jugendmedizin

Nachdem die Berichterstattung der letzten Wochen in den Hamburger Medien Anlass zu unhaltbaren Spekulationen gegeben hat, stellt das Direktorium gemeinsam mit dem Vorstand des Trägervereins Folgendes klar:

Das Altonaer Kinderkrankenhaus ist keinesfalls aktuell von einer Schließung bedroht, sondern kann auch derzeit die Versorgung der Patienten auf gleichbleibend hohem Niveau gewährleisten. Zukünftig sind allerdings erhebliche finanzielle Probleme abzusehen, da es für die Krankenhäuser durch die geplante Nullrunde bei hohen Tarifsteigerungsraten zu einer immensen Kostenmehrbelastung kommt. Zudem werden insbesondere die Kinderkrankenhäuser, bedingt durch hohen Personalbedarf, bei Einführung der diagnosebezogenen Fallpauschalen (DRG) eine Budgetabsenkung erfahren.

Um auch unter diesen Bedingungen die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten, hat der Krisenstab die Konkretisierung der bereits am 19. November angekündigten Einsparmaßnahmen für das Jahr 2003 vorgenommen. In einer außerordentlichen Betriebsversammlung am Dienstag, den 10. Dezember 2002, wurden diese Maßnahmen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Hauses vorgestellt. Bei allen Einzelmaßnahmen wurde versucht, nicht nach dem „Rasenmäher-Prinzip“ vorzugehen, sondern die Individualitäten der jeweiligen Abteilungen zu berücksichtigen. So wurde zunächst eine Einsparung ohne weitere wesentliche Beeinträchtigung im ärztlichen und pflegerischen Bereich erreicht.

Diese Einsparungen werden jedoch mittelfristig nicht ausreichen, deshalb ist über weitere Strategien und Maßnahmen im ersten Quartal 2003 zu entscheiden. Diese werden durch den Vorstand, das Direktorium und den Krisenstab zeitnah erarbeitet und umgesetzt. Darüber hinaus wurde uns sowohl von Seiten der Freien und Hansestadt Hamburg, als auch von den Krankenkassen konkrete Unterstützung zugesagt.

Da wir aber auch in Zukunft dringend ideelle und materielle Unterstützung benötigen, um die Versorgung kranker Kinder und Jugendlicher auch zukünftig in gleichbleibend hoher Qualität leisten zu können, freuen wir uns über die überwältigende Resonanz und Spendenbereitschaft, die uns in den letzten Wochen durch die Hamburger zuteil wurde. Gleichzeitig bitten wir die Bevölkerung, uns weiterhin in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen, um die gute Arbeit des AKK dauerhaft zu sichern.

Vorstand und Direktorium des AKK




Pressestelle der Behörde für Umwelt und Gesundheit
Volker Dumann,

11. Dezember 2002/bug11


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