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Berufliche Förderung f. benachteiligte Jugendliche
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Behörde für Bildung und Sport plant bessere berufliche Förderung für benachteiligte Jugendliche
Benachteiligte Jugendliche sollen in Zukunft bei der beruflichen Bildung besser gefördert werden. Ziel ist es, die Berufschancen durch eine betriebsnahe Ausbildung zu verbessern und gleichzeitig mehr Jugendlichen den Erwerb eines Bildungsabschlusses zu ermöglichen.
Dafür plant die Behörde für Bildung und Sport ab 2003 die bislang unterschiedlichen Förderinstrumente zur Berufsvorbereitung und zur außerbetrieblichen Ausbildung neu zu ordnen. Damit können die öffentlichen Mittel wirksamer und wirtschaftlicher eingesetzt werden. „Wir wollen die betriebsnahe Berufsvorbereitung so fördern, dass mehr benachteiligte Jugendliche den Übergang in eine Ausbildung im Betrieb schaffen“, so Bildungssenator Rudolf Lange.
Im Interesse der Jugendlichen wird die Berufsausbildung praxisnäher ausgerichtet und bietet im Anschluss bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Dies steht im Einklang mit der wirtschaftsnahen Ausrichtung der Arbeitsmarktpolitik sowohl in Hamburg als auch auf Bundesebene.
Die Neuausrichtung sieht Folgendes vor: In der Jugendberufshilfe soll künftig mehr Geld (rund 60 Prozent) zur Förderung von Berufsvorbereitungsplätzen eingesetzt werden, die einen anschließenden Übergang in eine betriebliche Berufsausbildung ermöglichen. Nur noch 40 Prozent der Mittel werden für betriebsferne, außerbetriebliche Ausbildungsplätze eingesetzt. Durch diese Umschichtung können rund 230 Jugendliche mehr gefördert werden als bisher. Davon profitiert z.B. die Bürgerinitiative ausländischer Arbeitnehmer, die ihr Platzangebot aufstocken kann.
Darüber hinaus sollen im Rahmen der Neuordnung die hohen Kosten der Jugendberufshilfe den nur halb so teuren Ausbildungsplätzen des Hamburger Ausbildungsprogramms angenähert werden.
Bei der Umstrukturierung ist es nicht auszuschließen, dass einige Träger der Jugendberufshilfe Arbeitsplätze abbauen müssen. Die Behörde für Bildung und Sport wird in den nächsten Wochen mit den Trägern der Jugendberufshilfe dazu Gespräche führen.
BBS, Presse, Hendrik Lange, 16. Dezember 2002/ bbs16
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