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Deutsch-chinesischer Schulzweig eingerichtet


Bildungssenator Rudolf Lange richtet deutsch-chinesischen Schulzweig ein

Bildungssenator Rudolf Lange
und Frau Prof. Dr. Liu von der chinesischen Botschaft in Berlin haben heute im Phönixsaal des Hamburger Rathauses ein Memorandum für die Einrichtung eines deutsch-chinesischen Schulzweigs unterzeichnet. Chinesische und deutsche Kinder werden beginnend mit dem Schuljahr 2003/2004 am Gymnasium Marienthal zweisprachig unterrichtet.
Das Projekt wird zunächst im Rahmen eines Schulversuchs erprobt und startet mit der Klassenstufe 5.

Im Beisein des Ersten Bürgermeisters Ole von Beust und des chinesischen Generalkonsuls Chen Jianfu lobte Senator Rudolf Lange die Kooperation. „Diese enge Verbindung ist einmalig und liefert den besten Beweis für die Weltoffenheit Hamburgs“, sagte Senator Lange.

Mit dem Start des deutsch-chinesischen Schulzweigs wird die Volkrepublik China zum ersten Mal überhaupt Lehrer zum Unterricht in ein anderes Schulsystem entsenden. Das chinesische Erziehungsministerium und die Behörde für Bildung und Sport teilen sich die Personalkosten für die Lehrerinnen und Lehrer. Die Volksrepublik China stellt darüber hinaus Lehr- und Lernmittel für den Unterricht.
Die deutsch-chinesische Kooperation in diesem Bereich ist ein wesentlicher Bestandteil für den Ausbau Hamburgs zum europäischen China-Zentrum.


BBS, Presse, Hendrik Lange

20. September/bbs20


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