„Den richtigen Weg wählen“ – Klarstellung zum Elterninformationsheft der BBS Einzelne in der zur Anmelderunde 2003 herausgegebenen Informationsbroschüre „Den richtigen Weg wählen“ benannte Schulangebote beschreiben mögliche Veränderungen nach einer Schulgesetznovelle. Die Verabschiedung eines novellierten Schulgesetzes setzt die Beteiligung der gesetzlich festgelegten Beratungsgremien sowie einen entsprechenden Beschluss der Bürgerschaft voraus. „Auf die möglichen Veränderungen der Schulangebote werden Eltern in der Informationsschrift hingewiesen, um bei der Anmeldung ihres Kindes zum Februar 2003 an einer weiterführenden Schule ihrer Wahl auf einer umfassenden Informationsgrundlage entscheiden zu können.“ , so Bildungssenator Rudolf Lange. Dieser Zusammenhang wurde nochmals deutlich herausgestellt in einem klärenden Gespräch zwischen Vertretern von Elternkammer und Behörde am vergangenen Dienstag, das von Beteiligten als positiv bezeichnet wurde. So bedarf unter anderem die Verkürzung der Schulzeit zum Abitur auf 12 Jahre an Gymnasien und kooperativen Gesamtschulen einer Schulgesetzänderung. Das Vorziehen der zweiten Fremdsprache oder die Erhöhung der Wochenstundenzahl hingegen bedürfen keiner Änderung des Schulgesetzes. Beide Maßnahmen sind jedoch Vorbedingung für eine unverzügliche Umsetzung geänderter gesetzlicher Bestimmungen nach der erwarteten Zustimmung der Bürgerschaft im Frühsommer 2003 und werden das Angebot an Schulen schon jetzt verändern. Senator Rudolf Lange: „Entscheidend ist, dass wir schnellstmöglich alle Voraussetzungen geschaffen haben, damit Abiturienten aus Hamburg schon 2010 schneller zum Abitur kommen können und damit ihre Wettbewerbsfähigkeit erhöhen. Die Eltern haben ein Anrecht, dies bereits bei der Anmeldung ihrer Kinder zu erfahren.“
In der Broschüre wird sowohl im Vorwort als auch in Fußnoten mehrfach auf den Vorbehalt einer Verabschiedung der Schulgesetznovelle durch die Instanzen hingewiesen. Kritiker hatten diese Hinweise dennoch wiederholt als nicht ausreichend bezeichnet. Zum 01.08.2003 werden den Eltern alle bisher bestehenden Schulformen weiter zur Wahl stehen. Über mögliche Änderungen der Schulangebote im Einzelnen können sich Eltern auch in den Schulen direkt weiterhin umfassend beraten lassen.
BBS, Presse, Hendrik Lange, 20. Dezember 2002/ bbs20