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Fischmarkt Altona nicht gefährdet



13. September 2002 /bwa13

Fischmarkt Altona nicht gefährdet

Senator Gunnar Uldall: „Die Behörde für Wirtschaft und Arbeit bereitet derzeit eine Neuordnung des Marktwesens in Hamburg vor. Damit werden wir dafür sorgen, dass die finanzielle Ausstattung der Märkte auch langfristig gesichert bleibt. Einer Schließung des Fischmarktes in Hamburg Altona werde ich nicht zustimmen.“

Zur Deckung der Betriebskosten der Wochenmärkte erhalten bisher die Bezirke die notwendigen Mittel von der Behörde für Wirtschaft und Arbeit. Die durch die Standgebühren erzielten Einnahmen der Märkte fließen dagegen unmittelbar in den allgemeinen Haushalt der Stadt. In 2001 betrug diese Zuweisung für die Märkte 2,4 Mio. €. Diese wurde durch den Vorgänger-Senat auf 1,7 Mio. € in 2002 abgesenkt, da die Bezirke die ihnen zur Verfügung stehenden Mittel nicht vollständig ausgeschöpft hatten. Der neue Senat hat an dieser Absenkung festgehalten und durch die Einbeziehung von Haushaltsresten den Betrieb der Märkte, also auch des Fischmarktes in 2002 abgesichert.
Um den Betrieb der Märkte in Hamburg auch langfristig zu sichern, bereitet die Behörde für Wirtschaft und Arbeit derzeit eine Neuregelung des Marktwesens vor. Diese soll in 2003 umgesetzt werden. Dabei wird ein Lösungsansatz verfolgt, der eine Stärkung der bezirklichen Kompetenzen vorsieht. Danach sollen die Märkte künftig allein auf Bezirksebene organisiert werden. Außerdem sollen die durch Standgebühren gewonnenen Einnahmen in den Bezirken verbleiben, um die anfallenden Betriebskosten zu decken. Auf diese Weise wird sicher gestellt, dass die Planung und Organisation der Märkte künftig nach betriebswirtschaftlichen Kriterien erfolgen kann. Für eine Schließung des Fischmarktes in Hamburg Altona sieht die Behörde für Wirtschaft und Arbeit keinen Anlass.


Behörde für Wirtschaft und Arbeit,
Pressestelle, Jörg Oellerich



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