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Hamburger Ostseepolitik

2. September 2002 /pr02a


Europabeauftragter Staatsrat Stuth stellte Hamburger Ostseepolitik vor

Internationale „Hanseatic-Baltic Summer School“
zu Gast im Rathaus

Studenten aus den Ostseeanrainerstaaten informierten sich heute im Rathaus über die Hamburger Strategie für den Ostseeraum. Sie nehmen an der „Hanseatic-Baltic Summer School“ teil, die von der Deutschen Gesellschaft Club of Rome in Kooperation mit dem Internationalen Institut für Politik und Wirtschaft (Haus Rissen) organisiert wurde.

Im Phönixsaal des Rathauses wurden die Studenten mit ihrem Studienleiter Dr. Eckard Bolsinger vom Europabeauftragten des Senats, Staatsrat Reinhard Stuth empfangen.
Stuth betonte die spezielle Bedeutung des Ostseeraums für die wirtschaftliche Entwicklung der Hansestadt: „Allen Prognosen zufolge wird die Region mit der EU-Erweiterung außergewöhnliche Wachstumschancen haben, an denen Hamburg partizipieren möchte. Als `Port of Entry’ zum Ostseeraum und wichtigster Hafen für Polen besitzt die Stadt bereits jetzt eine herausgehobene Stellung für die Ostseeanrainer.“

Die vielfältigen Beziehungen zu den Ostseestaaten zeigen sich vor allem am Engagement Hamburgs in mehreren Netzwerken und auf der Ebene von Städtekooperationen und -partnerschaften. So wies Staatsrat Stuth auf die hervorragende Arbeit mit St. Petersburg und die stark intensivierte Kooperation mit der Region um Kaliningrad/Königsberg hin. „Grundlage für eine gemeinsame Identität als Ostseeregion sind die Kontakte der Bürger untereinander. Auf administrativer Ebene geht es uns vor allem um konkrete Projekte, die nicht nur Absichtserklärungen enthalten, sondern konkrete Ergebnisse bringen“, erklärte Stuth. Er verwies auf seine Teilnahme am Treffen des ‚Baltic Development Forum’ im Oktober in Kopenhagen sowie auf die geplante Reise von Bürgermeister Ole von Beust nach Polen noch in diesem Jahr.





Die „Hanseatic-Baltic Summer School“ findet dieses Jahr erstmals statt. Sie ist offen für fortgeschrittene Studenten der Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Zwei Wochen lang beschäftigen sich die Studenten aus Deutschland, Polen, Dänemark, Lettland, Litauen und Russland intensiv mit den Themen Europäische Integration, EU-Erweiterung und Ostseeraum. Schwerpunkt der Diskussionen ist der Einfluss der
EU-Osterweiterung auf die Staaten des Ostseeraums. Ziel ist es, sozialwissenschaftliche Diskussionen und Standards zu europäisieren und auf eine gemeinsame Basis zu stellen. Insbesondere die Kooperation zwischen West-, Mittel- und Osteuropa soll gestärkt werden.



Staatlichen Pressestelle.

























































Für Rückfragen:Staatliche Pressestelle
Christian Saadhoff, Pressereferent
Telefon: (0 40) 4 28 31 - 2155
Fax: (0 40) 4 28 31 - 2180
E-Mail: Christian.Saadhoff@sk.hamburg.de


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