Kinderbetreuung sicher!
„Auch wenn einmal ein Träger von Kindertageseinrichtungen in finanzielle Schwierigkeiten geraten sollte, werden wir dafür sorgen, dass die Betreuung der Kinder sichergestellt und ohne Unterbrechung fortgesetzt wird“, sagt Dr. Jürgen Näther, Leiter des Amtes für Kindertagesbetreuung in der Behörde für Jugend und Sport (BBS). Hintergrund:
Der Christliche Jugendsozialdienst (CJSD), der 11 Kindertageseinrichtungen betreibt, scheint vor dem Aus zu stehen. Die Behörde hat er wissen lassen, er werde ein Insolvenzverfahren einleiten müssen, wenn man ihm nicht umgehend einen größeren Betrag zur Verfügung stelle.
Wie fast alle Träger, finanziert der CJSD seine Kindertageseinrichtungen zu etwa 80 % aus Zuweisungen der Stadt und zu ca. 20% aus Elternbeiträgen. Die Stadt hat die Mittel bereitgestellt, die dem Träger zustehen.“ so Dr. Näther.
Dem gegenüber behauptet der CJSD, er habe noch erhebliche Forderungen. Dazu Dr. Näther: „Im letzten Jahr haben wir einen gleich gelagerten Streit durch das Gutachten eines Wirtschaftsprüfers entscheiden lassen; und der hat unsere Position bestätigt.“
Sollte der CJSD tatsächlich überschuldet sein, wären davon seine Beschäftigten und vor allem die mehr als 600 in seinen Kitas betreuten Kinder und deren Eltern betroffen. „Für sie,“ versichert Dr. Näther, „werden wir sorgen.“
BBS, Presse, Hendrik Lange
16. September 2002/BBS17
|