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Lehrerarbeitszeitkommission nimmt die Arbeit auf
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Lehrerarbeitszeitkommission nimmt die Arbeit auf „Schule ist vor allem Unterricht, aber Unterricht ist nicht alles“ - nach diesem Motto hat jetzt in der Bildungsbehörde die Lehrerarbeitszeitkommission die Arbeit aufgenommen. Sie soll ein oder mehrere Lehrerarbeitszeitmodelle für die verschiedenen Schulformen als Alternative für die bisherige Bemessung der Arbeitszeit erarbeiten. Die Erfahrungen der ersten Lehrerarbeitszeitkommission, die 1998/99 gearbeitet hat, werden bei der Arbeit berücksichtigt. In die Jahresarbeitszeit von etwa 1765 Stunden (entsprechend der 40-Stunden-Woche) sollen auch andere, bisher nicht mit Zeitwerten ausgestattete wichtige Aufgaben eingehen, so z. B. die Tätigkeit als Klassenlehrer.
Die Arbeitszeitkommission hat am 11. Sept. 2002 mit etwa 20 Teilnehmern - vor allem Schulleiter und Behördenvertreter - ihre Arbeit aufgenommen. Sie wird geleitet von Dr. Reiner Schmitz, der zuvor Leiter der Schulaufsicht der Behörde für Bildung und Sport war.
Zur Eröffnung hat für die Behördenleitung Staatsrat Dr. Behrens noch einmal den Auftrag der Kommission erläutert: Die Lehrerarbeit soll gerechter verteilt und besser organisiert werden. Es geht nicht darum, Lehrerplanstellen aus dem Schulwesen heraus zu sparen, denn die Zahl der Planstellen ist - aufwachsend - bis zum Ende der Legislaturperiode garantiert: 13.900 zum 01. August 2005.
Die Kommission wird ihre Ergebnisse zum Jahresende vorlegen.
Die Anhörung der Schulleiterverbände, der Personalräte, der Gewerkschaften und der Eltern-, Schüler- und Lehrerkammer ist für den 25. Sept. 2002 vorgesehen. „Dies ist ein bundesweit beachtetes Pilotprojekt“, so Bildungssenator Rudolf Lange. „Mir ist bewusst, dass große Reformprozesse im Hamburger Bildungswesen viel Energie kosten“.
BBS, Presse, Hendrik Lange
17. September /bbs17b
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