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Lehrerstellenplan - gestrichen wird nicht !
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11. September 2002/bbs11
BBS: Sicherheit beim Lehrerstellenplan - gestrichen wird nicht !
Zu dem Vorwurf der SPD, „Langes neuer Wortbruch“ erklärt Bildungssenator Rudolf Lange:
„Die SPD-Abgeordnete Ernst hat mit den Vorwürfen, es gäbe Planungen der Behörde für Bildung und Sport, ‚Lehrer länger unterrichten zu lassen, um weitere Lehrerstellen zu streichen‘, den Bogen überspannt. Frau Ernst hat eine ‚Schriftliche Kleine Anfrage‘ zum neuen Arbeitszeitmodell am 10. September 2002 eingereicht und schon am selben Tag meint sie, die Antworten zu kennen. Daran wird deutlich, dass Frau Ernst nicht in der Lage ist, interne Arbeitspapiere von offiziellen Erklärungen zu unterscheiden.“
Bis 2005 ist die Zahl der Lehrerplanstellen gesichert - dann werden es 13.900 sein. Jährlich kommen 100 neue Stellen dazu. „Dies ist ein politischer Erfolg“, sagt Bildungssenator Rudolf Lange. „Eine solche Verlässlichkeit gibt Eltern, Lehrern und Schülern eine klare Perspektive, um die uns andere Bundesländer mit einer ähnlich schwierigen Finanzlage beneiden“.
Mit diesem aufwachsenden Stellenbestand kann die Bildungsbehörde jetzt im Sinne der politischen Ziele des Senats die Arbeit der Lehrer und der Schulen sicher planen und junge Lehrer für die Einstellung in den Hamburger Schuldienst gewinnen.
Deshalb geht es auch bei der jetzt eingesetzten Lehrerarbeitszeit-Kommission nicht um ein „Einsparen von Lehrerstellen“ um sie zu streichen, wie es 1998 der Auftrag an die damalige Arbeitszeitkommission war. Die jetzt eingesetzte Kommission hat den Auftrag, eine Beschreibung der vielfältigen sichtbaren und unsichtbaren Anteile der Arbeit jeweils mit festen Zeitansätzen zu erarbeiten, die dann Berücksichtigung in einem gerechten Lehrerarbeitszeitmodell finden sollen. Eine weitere Aufgabe der Kommission wird sein, Vorschläge zur Entlastung der Lehrkräfte von Doppelarbeit aufzunehmen. So sind zentrale Prüfungen mit Aufgaben, die den Schulen gegeben werden, eine Entlastung für alle Lehrenden.
Am Dienstag, 17. September 2002 wird Frau Ernst eine Antwort auf alle ihre Fragen erhalten. „Die SPD wird sich von ihren unhaltbaren Vorwürfen verabschieden müssen. Leider hat die Opposition die neue Politik noch nicht verstanden. Was sie Wortbruch nennt, ist nur ein Bruch mit Bräuchen des alten Senats. Es bleibt bei den vom Senat beschlossenen und in der Bürgerschaft mehrmals erläuterten Lehrerstellenzahlen“, so Bildungssenator Rudolf Lange.
BBS, Presse, Hendrik Lange
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