 |
|
 |
 |
 |
 |
Neubau des Opern-Betriebsgebäudes
|
|
|
10. September 2002 /kb10
Neubau des Opern-Betriebsgebäudes ist trotz Mehrkosten gesichert
Kultursenatorin Dr. Dana Horáková: „Das neue Betriebsgebäude für die Oper wird teurer als vom vorherigen Senat geplant. Aber wir werden dieses Projekt durchführen und zwar mit Mitteln finanzieren, die der Kulturbehörde als Investitionen bis 2005 zur Verfügung stehen. Im Klartext: Keine kulturelle Einrichtung muss Zuschuss-Kürzungen befürchten. Durch diesen Neubau erhält Hamburg eine der modernsten Bühnen Europas – ein Haus, das attraktiv und einladend sein wird für Künstler und Besucher aus aller Welt. Die Oper ist nicht nur für das kulturelle Klima der Stadt wesentlich, sondern auch für Hamburg als Wirtschafts-Standort. Während der ganzen Umbauzeit bleibt der Spielbetrieb aufrechterhalten, auch die Bauarbeiten liegen momentan im Zeitplan, so dass wir davon ausgehen können, den Neubau – mit einem dringend benötigten Probesaal für den GMD Ingo Metzmacher und sein Philharmonisches Staatsorchester - plangemäß 2004 in Betrieb zu nehmen. Ob die entstandenen Mehrkosten vorhersehbar waren oder nicht, wird durch ein Gutachten festgestellt.“
Der von der Bürgerschaft im Jahre 2001 beschlossene Neubau eines Betriebsgebäudes für die Staatsoper wird nach aktuellen Erkenntnissen des Projektsteuerers Sprinkenhof AG um rd. 7 Mio. EUR teurer als ursprünglich geplant. Der Bau wird demnach statt den ursprünglich vorgesehen 30,7 Mio. EUR jetzt 37,7 Mio. EUR kosten.
Die wichtigsten Gründe für die gestiegenen Gesamtkosten liegen in Schwierigkeiten des Bauvorhabens, insbesondere der Baugrube (rd. 3,5 Mio. EUR) und in Mehrkosten bei den Ausschreibungsergebnissen (insgesamt rd. 4,4 Mio. EUR).
Den Mehrkosten von insgesamt 10,7 Mio. EUR stehen Minderkosten z.B. aufgrund von Ausschreibungsergebnissen (2,8 Mio. EUR) gegenüber. Darüber hinaus haben der Bauherr Staatsoper und die den Bau betreuende Sprinkenhof AG zusammen mit der Kulturbehörde Einsparungen am Bauvorhaben vorgenommen, die sich auf rund 750.000 EUR belaufen.
Im Ergebnis belaufen sich die Mehrkosten des Neubaus also auf insgesamt 6,993 Mio. EUR. Die Vorhersehbarkeit der entstandenen Mehrkosten wird durch ein Gutachten überprüft werden.
5,5 Mio. EUR werden überwiegend aus Mitteln eingebracht, die für die Hamburgische Staatsoper als Zuschüsse für Bauinvestitionen bis zum Jahre 2005 vorgesehen waren. Die davon betroffenen Bauinvestitionen werden auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Um eventuelle Preisindexsteigerungen während der Bauzeit abfangen zu können, war bereits im Jahr 2000 eine Summe von etwa 1,5 Mio. EUR vorgesehen. Diese sollen nun dem Kulturhaushalt 2005 zugeschlagen werden.
Die Hamburgische Staatsoper und das Philharmonische Staatsorchester werden mit dem Neubau ein hochmodernes Betriebsgebäude erhalten, ohne während der Bauzeit in Ihrem Spielbetrieb eingeschränkt zu sein. Damit sind auch die monatlichen Einnahmeerwartungen von etwa 1 Mio. EUR nicht gefährdet. Das neue Betriebsgebäude wird die Betriebsabläufe der Oper entscheidend rationalisieren. Die Oper wird ab 2005 einen Eigenbeitrag zur Finanzierung des Neubaus durch eine Absenkung der Betriebskosten leisten.
Andreas Ernst, Pressestelle der Kulturbehörde
|
nach oben
--< zurück
•--vorwärts >
↑ nach oben
|
Bucerius Law School Förderstiftung errichtet | „Crash-Kid Dennis“ aus Haft entlassen
|
|