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Neue Jugendmusikschul-Angebote
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05. September 2002/BBS05 Bildungssenator Rudolf Lange präsentiert neue Jugendmusikschul-Angebote
Das Angebot der Staatlichen Jugendmusikschule (JMS) wird deutlich erweitert. Wie Bildungssenator Rudolf Lange heute mitteilte, will der Senat deutlich machen, „welch große Bedeutung wir dieser Hamburger Institution im Bereich der Jugendförderung und -pflege beimessen.“ Senator Lange kündigte einige neue Projekte wie beispielsweise die Gründung der „Junge Akademie für Popular-, Theater- und Unterhaltungsmusik“ sowie der Musical-Akademie für Teens (MAT)“ an. Beide Angebote sind neu und in ihrer inhaltlichen Ausrichtung absolut einmalig in Deutschland. Gleichzeitig müssen auf der Grundlage dieser Programmausweitung zum 1. Oktober 2002 die Gebührensätze angehoben werden.
An der „Jungen Akademie“ sollen talentierte 15- bis19-jährige mit Ambitionen darauf, später einmal als BerufsmusikerInnen tätig zu sein, in einem zweijährigen Intensivkurs unterrichtet werden. Erstmals wird es somit eine systematische Talentförderung in diesem bisher unterentwickelten Segment geben“, zeigte sich Senator Lange genauso zufrieden über diese Neuerung, wie über das studienvorbereitende Angebot an 12- bis 17-Jährige. Wer über Begabung in Tanz, Schauspiel und Gesang verfügt, kann in einem zwei- bis vierjährigen Kurssystem für die Aufnahmeprüfungen von Studiengängen wie Musical, Diplom-Musik-Theater-Regisseur, Tanz- oder Theaterpädagogik u.ä. Berufe vorbereitet werden.
Ergänzt wird das Spektrum der JMS auch um das Projekt „Große Klassen“, bei dem sich Gruppen zu mehr als 20 Schülerinnen und Schülern zusammenfinden können, um sich zusätzlich zum Schulangebot musikalisch weiterzubilden. Das Musizieren in Familien soll das Angebot „Mutter-Vater-Kind-Singen“ fördern und verstärken.
Die umfangreiche Palette an Angeboten der Jugendmusikschule, die Vergleichbarkeit und Anpassung an andere Musikschulen, insbesondere im Hinblick auf die sehr hohe Belastung der sehr engagierten Lehrkräfte sowie die allgemeine Kostenentwicklung zwingen den Senat dazu, die Unterrichtsgebühren um 8,5 Prozent zu erhöhen. Demgegenüber wird ein Gebührenerlass zukünftig für mehr Einkommensstufen als bisher möglich sein.
„Im Vergleich zu vielen anderen Musikschulen wird an der JMS auch in Zukunft ein günstiges Angebot unterbreitet, insbesondere im Grundfach- und im Klassenunterricht sowie bei der Arbeit in Gruppen“ erläuterte Senator Rudolf Lange den unvermeidlichen Anstieg der Gebühren zum nächsten Quartal.
Für Rückfragen: BBS, Presse, Hendrik Lange 428 63 – 2003
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