Dritte Sitzung des IntegrationsbeiratesIntegrationsbeirat setzt Schwerpunkt seiner Arbeit bei der Sprachförderung
Der Integrationsbeirat hat gestern im Plenarsaal der Handelskammer von 19.00 - 22.30 Uhr seine dritte Sitzung abgehalten und über eine Vielzahl von Vorschlägen aus fünf Arbeitsgruppen beraten. Staatsrat Klaus Meister, der die erkrankte Senatorin Birgit Schnieber-Jastram, Vorsitzende des Integrationsbeirats, vertrat: „Die Vielfalt der Vorschläge machte deutlich, welch unterschiedliche Maßnahmen die Integration von Zuwanderern voran bringen können. Die erfolgte Schwerpunktsetzung im Bereich Sprache und Bildung zeigt den hohen Stellenwert, den der Beirat für die Integration von Zuwanderern hier sieht.“
Die Arbeitsgruppen zu einzelnen Schwerpunkten waren in der letzten Sitzung des Integrationsbeirats am 4. September gebildet worden. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen wurden nun im Beirat vorgestellt und diskutiert. Gearbeitet wurde zu den Themen:Sport und FreizeitEingliederung in Arbeit und AusbildungÄltere Migranten Frau und Familie Sprache und Bildung
Die Arbeitsgemeinschaften werden nun ihre Arbeitsergebnisse mit den betroffenen Behörden und Organisationen so aufarbeiten und abstimmen, dass baldmöglichst konkrete Vorhaben projektiert werden können.
Als vorrangig sahen die Mitglieder des Integrationsbeirats die Beschäftigung mit dem Thema Sprache und Bildung an. Der Beirat einigte sich deshalb darauf – noch vor der weiteren Befassung mit den Vorschlägen der verschiedenen Arbeitsgruppen im Plenum – auf einer Sondersitzung Anfang Januar 2003 den Entwurf der Behörde für Bildung und Sport für ein neues Schulgesetz zu beraten. Ziel der Sitzung ist – noch vor der Beschlussfassung der Deputation der Behörde für Bildung und Sport mit dem Gesetz – Stellung nehmen zu können bzw. Vorschläge des Beirats mit in das Gesetzgebungsverfahren einzubringen.
Staatsrat Klaus Meister dankte den Beiratsmitgliedern am Ende der Sitzung für ihre engagierte Arbeit und zog eine positive Zwischenbilanz: „Dem Beirat und seinen Arbeitsgruppen ist es in kurzer Zeit gelungen, wertvolle Anregungen für die Integration von Zuwanderern zu geben und zugleich zu einer konstruktiven Arbeitsform zu finden.“
Pressestelle der Behörde für Soziales und Familie Oliver Kleßmann 13. November 2002 /bsf13