2. September 2002 /bfi02a
Totschläger abgeschoben
Der Ausländerbehörde ist es am vergangen Freitag gelungen, einen 24-jährigen Nigerianer, der wegen Totschlags im Gefängnis saß, in sein Heimatland abzuschieben.
Der B. war im Februar 1997 von der Polizei festgenommen worden, weil er die Mutter seiner Ex-Freundin getötet hatte. Wegen dieser Tat wurde zu einer achtjährigen Freiheitsstrafe verurteilt. Nach Klärung seiner wahren Nationalität - B. hatte behauptet, aus Südafrika zu kommen - konnte er nunmehr vorzeitig aus Haft heraus in sein Heimatland abgeschoben werden. Sollte er nochmals nach Deutschland zurückkehren, droht ihm die weitere Verbüßung seiner Freiheitsstrafe sowie im Anschluss die erneute Abschiebung.
Behörde für Inneres, Einwohner-Zentralamt, Peter Keller
|