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ISSN 1610-0611
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Bundestag wird weiblicher

Wahlergebnis aus Frauensicht

Bundestag wird weiblicher

Der neuen SPD Fraktion werden 91 Frauen angehören. In der SPD Fraktion liegt
der Anteil der weiblichen Mitglieder bei 37,8 Prozent. Katrin Behrmann,
Landesvorsitzende der AsF in Hamburg: " Die AsF ist mit dem Ergebnis
insgesamt zufrieden. Schröder bleibt Kanzler, die SPD ist die stärkste
Fraktion. Das war unser Ziel. Die Repräsentanz von Frauen im Parlament ist
wichtig. Da die SPD mehr weibliche Wählerinnen als Wähler hat, ist es auch
eine Frage der Gerechtigkeit, dass ausreichend Frauen im Parlament vertreten
sind. So gesehen, bleibt noch einiges zu tun."


In der SPD-Fraktion wird es 91 weibliche Abgeordnete geben. Der Frauenanteil
im Parlament stieg seit 1982 kontinuierlich an, und beträgt nun insgesamt
32,2 Prozent (1998: 30,9). Bei den Grünen haben 58,2 Prozent Frauen ein
Mandat errungen. Es folgen CDU/CSU (22,2) und FDP (21,3). Quasi außer
Konkurrenz die PDS: Beide Direktmandate wurden von Frauen errungen.

Die Analyse des Landeswahlamtes lässt in manchen Punkten ein spezifisches
Wahlverhalten von Frauen erkennen. Die AsF informiert vor diesem Hintergrund
über das Wahlergebnis und lädt zu einer Diskussionen ein. Für die politische
Bewertung steht Elisabeth Kiausch, Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft
und Parlamentarierin seit 1970 zur Verfügung. Die Wahlanalyse findet statt
im Rahmen einer Veranstaltung am Donnerstag (26.September) ab 18.00 Uhr im
Landesfrauenrat, Falkenried 7.



Katrin Behrmann

Sozialdemokratische Partei Deutschlands
Landesorganisation Hamburg

Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischen Frauen (AsF)

24.09.02
Wahl 2002


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