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ISSN 1610-0611
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"Fischer kneift vor Strategiediskussion"


Scholz: "Fischer kneift vor Strategiediskussion
- sie kommt trotzdem"

SPD-Landeschef Olaf Scholz hat seinen Hamburger CDU-Amtskollegen Dirk
Fischer aufgefordert, sich in der "unvermeidbaren Diskussion um die
Strategie der CDU nicht länger wegzuducken". Die CDU habe im September "ihr
wichtigstes Spiel der letzten vier Jahre verloren", sagte Scholz. "Die
Trainerin und ihr Führungsteam haben Angst vor Kritik und verschieben die
nötige Mannschaftsbesprechung auf den Sankt-Nimmerleins-Tag. Im Sport führt
der Weg einer solchen Mannschaft über kurz oder lang auf die hinteren
Tabellenplätze."



"Die CDU setzt sich bei ihrem Parteitag in Hannover mit rot-grün
auseinander. Das ist gut, denn das ist die Aufgabe der Opposition", sagte
Scholz. Noch besser sei es aber, die CDU würde sich zunächst mit den Gründen
für ihre Niederlage bei der Bundestagswahl beschäftigen, sagte Scholz. "Denn
da gäbe es viel zu lernen. Wer aber - wie Herr Fischer - angesichts einer
Niederlage die Strategie des "weiter so" predigt, wird diesen Lernerfolg
nicht verbuchen können."

Die CDU habe - wie in den meisten Großstädten - auch in Hamburg ein
desaströses Ergebnis eingefahren. " Dass Herr Fischer angesichts dieser
Tatsache Kritik aus den eigenen Reihen abbügelt, wird ihm die unvermeidbare
Strategiediskussion nicht ersparen."

Hamburg, den 11. November 2002

Christoph Holstein
SPD Hamburg
- Presse und Kommunikation -


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