 |
|
 |
 |
 |
 |
Fischer muss sich in CDU-Diskussion äußern
|
|
|
Scholz: "Hamburgs CDU-Chef Fischer muss sich in parteiinterner Strategiediskussion positionieren"
Der Hamburger SPD-Landesvorsitzende Olaf Scholz hat den Vorsitzenden der Hamburger CDU, Dirk Fischer, aufgefordert, in der derzeit laufenden CDU-internen Strategiediskussion Stellung zu beziehen. Parteichefin Angela Merkel hatte zuvor eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die sich mit dem Wahlergebnis der CDU/CSU bei der Bundestagswahl auseinandersetzen soll. Sie hatte gleichzeitig Kritik an der bisherigen politischen Strategie geübt.
Scholz griff diese Kritik auf: "Frau Merkel hat bemängelt, die Union habe in den Großstädten kein zufrieden stellendes Ergebnis erzielt. Das gilt auch für Hamburg. Sie hat gefordert, die CDU müsse sich thematisch neu orientieren. Sie hat gesagt, insbesondere bei der Familienpolitik gebe es Diskussionsbedarf - nur Herr Fischer sagt zu all dem nichts", sagte Scholz am Montag.
"Sich wegducken und andere eine Entscheidung treffen lassen hat mit Politik nicht viel zu tun", sagte Scholz. Wähler und Nicht-Wähler hätten Anspruch darauf, zu erfahren, wo die Parteien und ihre Vertreter stehen.
Christoph Holstein SPD Hamburg - Presse und Kommunikation -
7. Oktober 2002
|
nach oben
--< zurück
•--vorwärts >
↑ nach oben
|
Scholz würdigt Willy Brandt | Regierungskurs führt zurück in die 50er Jahre
|
|