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Jugendkonvent fordert neue Wege
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Europa-Gedanken stärken: Hamburger Jugendkonvent fordert neue Wege in Bildung und Schule
Eine lebendige, bürgernahe Europäische Verfassung, ein freies, gerechtes und soziales Europa und neue Wege in Schule und Bildung wünschten sich 100 Hamburger Jugendliche. Sie trafen sich auf Einladung des Hamburger SPD-Vorsitzenden Olaf Scholz, der Hamburger SPD-Europaabgeordneten Christa Randzio-Plath und der Jungsozialisten auf dem Hamburger Jugendkonvent.
An den Hamburger Senat stellten die Jugendlichen die Forderung, dass es in jedem Hamburger Bezirk eine Europa-Schule geben sollte - wie etwa das Gymnasium Hamm. Schule ist für die jungen Leute ein "Ort europäischen Lernens". Sie wünschen sich so früh wie möglich eine zweite Sprache - sie wollen mit dieser zweiten Sprache aufwachsen. Diese würde so gar nicht erst den Charakter einer Fremdsprache bekommen, die später und oft mühsam erlernt werden muss. Die jungen Leute wollen ein Europa-Abitur und mehr Schüler-, Studenten- und Lehreraustausch. Europakunde soll Pflichtfach sein. Jede Schule sollte eine Partnerschule haben.
"Die Forderungen des Hamburger Jugendkonvents werde ich an den Konvent-Präsidenten Giscard d'Estaing und an die deutschen Mitglieder des Konvents sowie die SPD-Europaabgeordneten weiterleiten. Sie werde ich übrigens auffordern, in allen Wahlkreisen Jugendkonvents nach dem Hamburger Vorbild durchzuführen. Europa ist die Zukunft der Jugend, ihr Lebens- und Arbeitsort", unterstrich die SPD-Europaabgeordnete Randzio-Plath.
SPD-Landeschef Olaf Scholz sagte, der Jugendkonvent zeige, "dass junge Leute genaue Vorstellungen von Bildungspolitik haben". Die in der laufenden Diskussion geforderten "neuen Wege in der Bildungspolitik" seien eine große Herausforderung. "Der Jugendkonvent zeigt, dass Schülerinnen und Schüler bereit sind, diese Herausforderungen anzunehmen. Angesichts der aktuell in Hamburg betriebenen Schulpolitik wünsche ich mir, dass die jungen Leute in ihrem Engagement nicht nachlassen."
Hamburg, den 28. Oktober 2002
Für Rückfragen: Christoph Holstein SPD Hamburg - Presse und Kommunikation -
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"Bildung ist Menschenrecht" | Scholz zur Senatsbilanz
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