Die Vorwürfe gegen den Vorsitzenden des Gesundheitsausschusses Wolfgang Barth-Völkel reißen nicht ab. Erst haben seine Äußerungen über die Internierung von kranken Asylbewerbern in der Hansestadt für Empörung gesorgt, jetzt kommt noch hinzu, dass er womöglich gar nicht zur Bürgerschaftswahl die Voraussetzung für die Annahme des Mandats erfüllt hatte.
Dazu Lutz Kretschmann (Landesvorsitzender der Lesben und Schwulen in der Hamburger SPD – SCHWUSOS): „Das Verhalten von Herrn Barth-Völker wird immer unerträglicher. Durch seine Äußerungen zur Internierung hat er sich für den Vorsitz des Gesundheitsausschusses endgültig disqualifiziert. Um weiteren Schaden zu vermeiden gibt es nur einen Weg. Den sofortigen Rücktritt als Vorsitzender des Gesundheitsausschusses und die Niederlegung seines Mandates. Eine Entschuldigung reicht hier bei weitem nicht mehr aus.“
Ole von Beust muss hier endlich Führungsstärke beweisen und auf seinen Koalitionspartner einwirken, damit die Ablösung von Bath-Völkel erreicht wird und weiterer Schaden von der Hansestadt Hamburg abgewendet wird, so Kretschmann weiter. Jens EIchenauer