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"Schillpartei vergiftet politisches Klima"
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Alte, Kranke und Behinderte als "Verelendungsfaktoren": Schill-Partei vergiftet politisches Klima in Hamburg
Die Hamburger SPD hat scharfe Kritik an den Äußerungen des Schill- Innen-Deputierten Gert Steinbach geübt. Dieser hatte zuvor von Verelendung der Stadt durch Behinderte, Alte, Kranke, Sozialfälle, Ausländer und Kriminelle gesprochen. "Steinbach redet wie sein Parteichef Schill mit Kalkül. Hauptziel der Schill-Partei ist offensichtlich die Vergiftung des politischen Klimas in Hamburg", sagte SPD-Landesgeschäftsführer Ties Rabe, der selbst Mitglied der Innendeputation ist.
Von einem Deputationsmitglied sei in der politischen Debatte besondere Sorgfalt zu erwarten. "Dass Steinbach demgegenüber undifferenziert Behinderte, Alte, Kranke und ausländische Menschen mit Kriminellen in einen Topf wirft, ist ein Skandal", sagte Rabe. Nach dem ungehörigen Benehmen des Hamburger Innensenators im Deutschen Bundestag und die nach haarsträubenden Vorstellungen des Schill-Bürgerschaftsabgeordneten Barth-Völkel über eine Zwangs-Quarantäne für Asylbewerber zeigte ein weiterer Schill-Repräsentant, "was sich unter der Bezeichnung P.R.O alles zusammengefunden hat".
Steinbach, der seine Äußerungen rechtfertigte, "habe nicht unüberlegt unverantwortliches Zeug geredet. Er redet - wie sein Parteichef Schill - mit Kalkül. Ihre Äußerungen vergiften die Stadt. Man fragt sich, von was für Leuten Hamburg regiert wird."
Christoph Holstein SPD Hamburg - Presse und Kommunikation - Hamburg, den 26. Nov. 2002
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