Kritik an der Absetzung des Sprechers der Innenbehörde und am Vorgehen der Behördenleitung in dieser Personalfrage hat SPD-Landesgeschäftsführer Ties Rabe geübt. "Hier wird ein Mitarbeiter kaltschnäuzig vor die Tür gesetzt, weil Schill einen Freund ins Trockene holen will. Das ist menschlich unanständig und zeigt Schills merkwürdiges Verhältnis zu Fairness und Recht - von Umgangsformen ganz zu schweigen."
Ties Rabe, zugleich Mitglied der Innendeputation: "Erneut paukt Schill eine wichtige Personalentscheidung durch, ohne die zuständigen Gremien wie zum Beispiel die Innendeputation, rechtzeitig zu befassen. Darüber haben sich zuletzt sogar die CDU- und FDP-Mitglieder der Innendeputation schriftlich bei Schill beschwert."
"Wenn ein Behördenmitarbeiter zuerst aus der Zeitung und nicht etwa von seinem Vorgesetzten erfährt, dass er von seinem Posten entfernt wird, dann entspricht das dem Führungsstil des wilhelminischen Zeitalters. Mit seinem Verhalten hat der Innensenator erneut bewiesen, dass ihm die Umgangsformen fehlen, die von Führungskräften heute erwartet werden."
Hamburg, den 22. Nov. 2002
Für Rückfragen: Christoph Holstein SPD Hamburg - Presse und Kommunikation -