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Scholz: Eigentor der CDU
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Scholz: "CDU wird sich des Wahlbetrugs überführen" Der Hamburger SPD-Landesvorsitzende und Generalsekretär Olaf Scholz hat die Forderung der Bundes-CDU nach einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss als "künstliche Aufregung" kritisiert. "Der Ruf der Union nach einem Untersuchungsausschuss ist völlig widersinnig. Das hat heute der Bremer Finanzsenator Hartmut Perschau (CDU) deutlich gemacht", sagte Scholz am Dienstag in Hamburg. Perschau hatte zuvor eingeräumt, dass Union und FDP im Wahlkampf die Finanzlage des Staates nicht richtig dargestellt haben. "Kein Wunder", so Scholz, hätten die Parteien doch Maßnahmen versprochen, "die finanziell illusorisch waren".
So wären allein die Steuerausfälle, die durch die von der Union versprochene Senkung des Spitzensteuersatzes auf 40 % entstanden wären, größer als alle jetzt konjunkturbedingten Steuerausfälle von Bund, Ländern und Gemeinden. "Zählt man alle von der CDU/CSU im Wahlkampf versprochenen Wohltätigkeiten zusammen, hätte das 70 Milliarden Euro gekostet. Das beweist: Es war die Union, die im Wahlkampf den Wählern Märchen erzählt hat." "Die CDU will jetzt wissen, dass die schlechte konjunkturelle Entwicklung vorhersehbar gewesen sei. Dann aber konnte sie zu keinem Zeitpunkt ihre eigenen Wahlversprechen ernst nehmen. Die CDU wird sich selbst des Wahlbetrugs überführen. Ansonsten müsste sie zugeben, dass es von niemandem vorherzusehen war, dass die Konjunktur in der zweiten Jahreshälfte nicht anspringen würde. Das ist alles künstliche Aufregung."
Hamburg, den 19. Nov. 2002 Christoph Holstein SPD Hamburg - Presse und Kommunikation -
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