 |
|
 |
 |
 |
 |
Scholz: "Lernen Sie, Herr Lange"
|
|
|
Scholz: "Lernen Sie, Herr Lange"
Nach dem Auftritt von Bildungssenator Rudolf Lange bei der Jahresbilanz des Senats hat der Hamburger SPD-Vorsitzende Olaf Scholz Kritik am Bildungssenator geübt: Mit Blick auf Äußerungen Langes zur Kursbestimmung der SPD-Bildungspolitik sagte Scholz am Mittwoch:
"Klasse, Herr Lange, dass sie jetzt lernen wollen und sich anscheinend nur noch mit dem beschäftigen, was die SPD im Bereich Bildungspolitik vorhat. Besser wäre es aber, Sie würden zunächst Ihre eigenen Hausaufgaben machen. Ein erster Schritt könnte sein, dass sie den bildungspolitischen Blindflug "zurück in die 50er Jahre" beenden."
Langes Hauptaufgaben seien derzeit, das Bildungssystem weniger durchlässig zu machen, die Zahl der Lehrerstellen kontinuierlich zu reduzieren und Unruhe in den Schulen und in den Familien mit schulpflichtigen Kindern zu schaffen. "Von diesen Eltern wollen 60 Prozent, dass Sie zurücktreten. Das ist die Konsequenz daraus, dass Sie so ziemlich alle Wahlversprechen gebrochen haben", sagte der SPD-Landesvorsitzende. "Das Ansehen des Bildungssenators wird nur noch von dem des Innensenators in Hamburg unterboten. Lernen Sie endlich, Herr Lange. Sonst wird das nichts mehr."
Hamburg, den 30. Okt. 2002
Christoph Holstein SPD Hamburg - Presse und Kommunikation -
|
nach oben
--< zurück
•--vorwärts >
↑ nach oben
|
"Ein Fototermin - zu wenig, Herr Bezirkssenator" | Schill und Beust haben nichts zu sagen
|
|