Senatslösung für den Grindelhof - weder pragmatisch noch intelligent!
Die SPD Eimsbüttel unterstützt die Forderung der Bürgerinitiative, den Grindelhof in seiner jetzigen Form zu belassen. Die SPD lehnt Bausenator Mario Mettbachs Vorschlag kategorisch ab, den Grindelhof mit einer wechselnden Einbahnstraßenlösung à la Sierichstraße wieder zu öffnen. Einen entsprechenden Beschluss fasst die Kreisdelegiertenversammlung der SPD Eimsbüttel am Mittwoch Abend.
"Das Plädoyer des Senators ist eine klare Missachtung des Votums von über 10.000 Unterstützern des erfolgreich abgeschlossenen Bürgerbegehrens", kritisierte der Eimsbütteler Kreisvorsitzende Jörn Riedel. Das Bürgerbegehren war am 26. September in der Bezirksversammlung Eimsbüttel mit den Stimmen von SPD, GAL und CDU bestätigt und beschlossen worden.
Völlig unverständlich seien die Pläne des Senators insbesondere vor dem Hintergrund der künftigen Wiedereröffnung der Talmud-Tora-Schule.
SPD Kreis Eimsbüttel Helmut Lindner, Kreisgeschäftsführer Hamburg, 24.10.2002