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SPD-Senioren begrüßen Reformschritte
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Lasten gerecht verteilen: SPD-Senioren begrüßen Reformen der Gesundheits- und Sozialministerin
Die SPD-Arbeitsgemeinschaft 60 plus hat Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt bei ihren Reformen im Gesundheits- und Sozialbereich den Rücken gestärkt. "Wir brauchen jetzt eine gerechte Lastenverteilung, und die wird durch die aktuellen Reformen der Ministerin festgeschrieben", sagte 60 plus-Landesvorsitzender Wolfgang Baar nach der Delegiertenkonferenz der AG 60 plus am Donnerstag. Die älteren Menschen dürften nicht ausschließlich als Kostenfaktoren im Gesundheits- und Sozialsystem angesehen werden.
Das Bundeskabinett hatte am 6. November Gesetzentwürfe zur Sicherung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung und in der gesetzlichen Rentenversicherung beschlossen. Der Beitragssatz zur Rentenversicherung wird auf 19,5 Prozent angehoben, die Beitragsbemessungsgrenze auf 5.100 Euro monatlich festgesetzt. Die Pharmaindustrie muss den Krankenkassen Rabatte auf Medikamente gewähren, und die Kassen dürfen bis zum 31. Dezember 2003 ihre Beiträge nicht erhöhen. Für Ärzte, Zahnärzte und Krankenhäuser entfällt im kommenden Jahr die Grundlohnanpassung. Die Delegiertenkonferenz der Hamburger "AG 60 plus" hat diese Schritte begrüßt: "Es geht jetzt darum, in einer schwierigen Zeit die entstehenden Lasten gerecht zu verteilen", sagte Wolfgang Baar nach Ende der Konferenz. Nur eine ausgewogene Belastung aller verhindere einen Konflikt zwischen den Generationen. "Die älteren Menschen haben viel für den Aufbau der Bundesrepublik getan. Sollten sie jetzt ausschließlich als Kostenfaktoren im Gesundheits- und Sozialsystem angesehen werden, dann wäre das an Zynismus nicht zu überbieten."
Hamburg, den 14. Nov. 2002 Christoph Holstein SPD Hamburg - Presse und Kommunikation -
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