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"Von Beust ist eingeknickt "
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"Bürgermeister von Beust ist vor seinem Koalitionspartner Schill eingeknickt."
So kommentiert SPD-Landeschef Olaf Scholz die vermeintliche Entschärfung der Koalitionskrise im Hamburger Rathaus. Es sei jetzt klar: "Schill wird dem Ersten Bürgermeister auch in Zukunft auf der Nase herumtanzen. Führungsstärke bedeutet auch, bereit zu sein, bei Konflikten ein Risiko einzugehen. Das ist die Sache des Herrn von Beust offenbar nicht.
Der Bürgermeister sei vor Schill eingeknickt. "Um das zu kaschieren, hat er als Erfolg verkauft, das für die Zukunft die Geschäftsordnung des Senats geändert wird und dass Herr Schill auf seine absurde Klage gegen den Deutschen Bundestag verzichtet. Das ist zu wenig", kritisierte Scholz.
"Es ist sehr merkwürdig, wenn der Bürgermeister bemüht unterscheidet zwischen dem dienstlichen Verhalten eines Senators und seinen privaten Aktivitäten als Parteivorsitzender", so Scholz weiter. Das sei eine künstliche Trennung, "die kein Mensch ernsthaft akzeptiert". Ein hamburgischer Senator könne nicht einfach aus dem Dienstwagen aussteigen, die Rolle wechseln "und dann als Parteichef die Sau durchs Dorf treiben".
"Was Schill als Parteivorsitzender sagt, fällt auf den Senat und den Bürgermeister zurück. Alle Äußerungen des Herrn Schill in der Zukunft muss letztlich Bürgermeister von Beust verantworten", sagte der SPD-Landesvorsitzende.
Schill werde immer wieder aus dem Rahmen fallen, prognostizierte Scholz. "Der Bürgermeister ist einem wirklichen Konflikt ausgewichen. Er hat Schill nicht einmal das Amt des Zweiten Bürgermeisters entzogen. Peinlich ist es, dass Herr von Beust seinem Stellvertreter nicht einmal eine Entschuldigung hat abringen können. Deshalb wird dieser ihm auch in Zukunft auf der Nase herumtanzen. Führungsstärke bedeutet auch, bereit zu sein, bei Konflikten ein Risiko einzugehen. Das ist die Sache des Herrn von Beust offenbar nicht.
Vor diesem Hintergrund ist es dringend erforderlich, dass die Bürgerschaft morgen den Bürgermeister auffordert, Herrn Schill zu entlassen. Ich fordere die Abgeordneten von FDP und CDU auf, nicht mit zusammengebissenen Zähnen und geballter Faust in der Tasche dagegen zu stimmen, sondern dem Ansehen Hamburgs Vorrang vor machtpolitischen Interessen zu geben. Christoph Holstein SPD Hamburg - Presse und Kommunikation -
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