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ISSN 1610-0611
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Programm Januar 2003 u. Jahresvorschau

Subject: Monatsprogramm Januar 2003

Kurzübersicht:
Das Museum der Arbeit im Jahr 2003

Sonderausstellungen

Vereinsstraße 54. Fundstücke aus einem Hinterhaus
17. Januar bis 23. Februar

Tanz um die Banane - Handelsware und Kultobjekt
21. März bis Oktober

Geteilte Welten - Hamburg und Migration
Ab 24. Oktober

Veranstaltungen
Zu allen Sonderausstellung gibt es ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm mit Führungen und künstlerischen Darbietungen. Weiteres: www.museum-der-


arbeit.de

BuchDruckKunst: 10. bis 12. Januar

Lange Nacht der Museen: 17. Mai

Internationaler Museumstag: 18. Mai

Kulturflohmarkt
An folgenden Terminen findet auf dem Hof des Museums der Arbeit der beliebte Kulturflohmarkt statt: 21. April (Ostermontag); 31. Mai, 21. Juni; 27. Juli; 31.





August; 13. September; 3. Oktober.

Kombifahrten Hamburg nostalgisch
Termine: 25. Mai, 1. Juni, 15. Juni,13. Juli, 27. Juli, 10. August, 24. August, 14. September, 26. Oktober. Für Gruppen können Sondertermine vereinbart werden.

Mit dem Dampfer "St.Georg" zum Museum
Fahrtermine an jedem 1. und 3. Wochenende im Monat von April bis Oktober. Termine: 5./6. und 19./20. April; 3./4. und 17./18. Mai; 7./8. und 21./22. Juni; 5./6.

und 19./20. Juli; 2./3. und 16./17. August; 6./7. und 20./21. September; 4./5. und 18./19. Oktober. Abfahrten ab Jungferstieg um 10.45 Uhr, 12.45 Uhr, 14.45 Uhr, 16.45 Uhr.

Open-Air-Konzert
Juli
Philharmonisches Staatsorchester Hamburg unter der Leitung von Ingo Metzmacher

women talk
eine Veranstaltungsreihe zu Fragen von Arbeit, Zeit, Geschlechterrollen, ein Diskussionsforum für Frauen und Männer, ein Mix aus Vortrag, Film,

Kunstperformance, Lesung. Termine: 27. Januar 2003, 17. Februar, 3. März, 17. März, 7. April und 28. April. Jeweils Montagabend, 19 Uhr, im Veranstaltungsraum 2. Stock. Für weitere Informationen: Dr. Elisabeth v. Dücker, Tel.: 42832-2365.

MULITMEDIX
November 2003
Die Messe für Aus- und Weiterbildung in Medienberufen

Ökologischer Weihnachtsmarkt - Reparieren statt Wegwerfen
5. bis 7. Dezember



Das Programm für Januar 2003:

Sonderausstellungen

Vereinsstraße 54. Fundstücke aus einem Hinterhaus.
17. Januar bis 23. Februar
Die Suppenterrine mit Goldrand oder die Blümchentapete aus den 1960er Jahren sind seit geraumer Zeit beliebte Fundstücke für alle Retro-Fans. Warum wird das, was heute schon wieder "in" ist, im Museum der Arbeit gesammelt?
Die Objekte dieser Ausstellung kamen im Jahr 2002 ins Museum, nachdem die Spenderin zum Teil seit über 60 Jahren mit ihnen gelebt hatte. Dinge des täglichen Gebrauchs mischen sich mit Anschaffungen, auf die lange gespart wurde. Jahrzehnte alte Erbstücke mit Geschenken und kleinen Haushaltshilfen. Reisebügeleisen und Topfschwamm, Spiegel und Handstein - teilweise wirkt es, als seien die Sachen nie benutzt worden, manchmal entdeckt man Patina und Gebrauchsspuren.
Die Ausstellung lädt ein, die Bedeutsamkeit der Dinge zu interpretieren und sich ein Bild vom Leben damit zu machen. Besucherinnen und Besucher jeden Alters können Bekanntes und Fremdgewordenes entdecken und sich im Vergleich mit der eigenen Lebenssituation den gesellschaftlichen Wandel bewusst machen.
Informationen: Ursula Schneider, Tel.: 42832-2364.

Haferflockenmaschine - Arbeiten von Michael Baltzer und Petra Schoenewald
bis 30. März 2003
In der Ausstellung im KUNSTRAUM verbinden sich Kunst und Leben: Familienalltag, Arbeit, Spiel, Harmonie und Störung werden fokussiert. Dinge des
alltäglichen Gebrauchs wie Einrichtungsgegenstände, Schulmobiliar, Spielsachen oder Sperrmüll sind der Rohstoff. Sie werden mit wiederverwendeten Materialien kombiniert. Neu zusammengefügt entstehen skulpturale Objekte und Rauminstallationen. Genaues Hinschauen ist angeraten. Manchmal entziffert sich erst beim zweiten Blick die Spur der Kunst im vermeintlichen Allerweltsgegenstand. Erinnerung an Forscherfreude, Spiellust und Gestaltungsfreiheit in der eigenen Kindheit sind die gestalterischen Triebfedern für Baltzers und Schoenewalds plastische Arbeiten.
Anregung für ihre künstlerische Produktion kommt auch aus dem Zusammenleben mit den gemeinsamen Kindern: Kreativität und Chaos, Stimulus und Störung sind die Pole künstlerischer Arbeit, wenn Kinder im Spiel sind. Die Elemente der professionellen Tätigkeit und der Arbeit beim Großziehen ihrer Kinder durchdringen sich, geben Inspiration, sind Impuls und Material für ästhetische Realisationen. Gesellschaftlich gesehen ist solche Allianz eher Ausnahme: Familienleben und Beruf werden häufig als zwei getrennte Welten empfunden und praktiziert, existieren eher nebeneinander oder als rivalisierende Lebenslage - ein Spiegel gängiger Arbeits- und Rollenverteilung hierzulande.
Informationen: Dr. Elisabeth v. Dücker, Tel.: 42832-2364.



Veranstaltungen

Arbeit in einer sich immer stärker globalisierenden Welt - das ist das Thema von women talk 2002/ 2003. Es geht in dieser Veranstaltungsreihe - die sich an Männer und Frauen richtet - um die Frage nach dem Wert von Arbeit und um konkrete Beispiele weiblicher Erwerbstätigkeit. Leben und Arbeit von Frauen in der globalisierten Welt ist der andere Schwerpunkt: Visionen von Frauen zum Thema "Frauen / Körper / Politik" aus vier Erdteilen und Reflexionen zur zukünftigen Ernährung im Zeitalter von Gen- und Biotechnologie.
27. Januar: "Fürsorgerinnen im Nationalsozialismus". Ein Kapitel Frauenarbeit am Beispiel Hamburg und Berlin. Vortrag von Esther Lehnert, Berlin.
Im Mittelpunkt steht die Frage nach der Beteiligung der Fürsorgerinnen an der sozialrassistischen Politik und ihrer professionellen Mitwirkung an Auslese und "Ausmerze", beispielsweise Zwangssterilisation. Gibt es Kontinuitäten im Umgang mit den als "minderwertig" und "asozial" kategorisierten Menschen, die in unsere Gegenwart hineinreichen?

BUCHDRUCKKUNST
3. Norddeutsche Handpressenmesse
Zum dritten Mal versammeln sich Buchinteressierte zur Messe im Museum der Arbeit. Eröffnung Freitag, 10. Januar um 19.00 Uhr.
Verkaufsmesse im 3. Obergeschoss:
3. Norddeutsche Handpressenmesse
40 Buchkünstlerinnen und Buchkünstler, die erstmals auf der Norddeutschen
Handpressenmesse ausstellen, präsentieren ihre erlesenen Werke zum Verkauf. Samstag, 11. Januar 2003 von 12.00 bis 20.00 Uhr und Sonntag, 12. Januar 2003
von 10.00 bis 17.00 Uhr
Vorführungen und Verkauf im 1. Obergeschoss:
10 Buchhandwerker zeigen "Kunst und Handwerk rund um das Buch":
Papierschöpfen, Marmorieren, Kleisterpapiere, Papierrestaurierung, Kalligrafie, Buchbinden, Schriftguss, Hand- und Maschinensatz, Buchdruck von Blei und Moosgummi, Lithografie. Samstag, 11. Januar 2003 von 10.00 bis 20.00 Uhr und Sonntag, 12. Januar 2003 von 10.00 bis 17.00 Uhr
"Buchkunst aus Litauen": eine von Kestutis Vasiliunas präsentierte Sonderausstellung im Foyer.
"Lyrik am Weg": Ausstellung von Einblattdrucken aus 20 Pressen auf dem Freigelände.
Eintritt mit Katalog: 6,- Euro

In welcher Partei wäre Rosa Luxemburg heute?
Rosa Luxemburg und die Gründung der KPD
20. Januar um 19.00 Uhr
Diskussionsveranstaltung mit Prof. Klaus Kinner mit Unterstützung des Rosa-Luxemburg-Bildungswerks.



Führungen

Sonntags 14.00 Uhr
Sonntags werden an folgenden Terminen Führungen durch die Sonderausstellungen angeboten:
Vereinsstraße 54. Fundstücke aus einem Hinterhaus: 26. Januar sowie 2., 16. und 23. Februar
Haferflockenmaschine: 19. Januar und 9. Februar

Mittwochs 12.00 Uhr
1. Januar: Das Haus bleibt heute leider geschlossen!
8. Januar: Was der Buchdruck leistet (und was nicht). Vorgeschmack auf die Handpressenmesse. Dr. Jürgen Bönig
15. Januar: Büroarbeit in den 1920er Jahren. Angela Jannelli
22. Januar: Bittersüße Genüsse. Kleine Kulturgeschichte des Kakaos. Dr. Lisa Kosok
29. Januar: Alltag als Kunst-Stoff. Eine Führung durch die Ausstellung Haferflockenmaschine. Dr. Elisabeth von Dücker

Führungen für Schulklassen und andere Gruppen bitte über den Museumsdienst unter Tel. 040/42824-325 buchen.

Vorführungen

Jeweils Sa und So von 15.00 bis 16.30 Uhr:
04./ 05. Januar: Kalligrafie. Naemi Billker
11./ 12. Januar: Lithografie und Steindruck. Inge Kaliska
18./ 19. Januar: Letternguss von Hand. Ernst Kulschewski
25./ 26. Januar: Arbeit an der Kamm-Säge. Hans Richter

Montag bis Sonnabend, 14.00 und 15.00 Uhr, jeweils 30 Minuten
Demonstrationen im Bereich Satz und Druck
Jeden Montag ab 18.00:
Offene Druckwerkstatt
Jeden Mittwoch 15.00-17.00 Uhr:
Schriftherstellung heute - Digitale Typografie. Silvia Janssen
Jeden Sonntag, 13.30 -17.00 Uhr
Stanzen, Prägen, Emaillieren - die Produktion von Medaillen.
Jens Germerdonk/Philipp Michel/Daniel Janssen/Klaus Schreiber



Kinderprogramm

Speziell für Kinder bieten wir jeden Sonntag im Museum von 13.30 bis 17.00 Uhr eine Offene Werkstatt "Metall" an. Hier kann an den alten Balancier-Pressen





















unter Anleitung Kupferblech gestanzt, geprägt und dann emailliert werden. So entstehen kleine Schmuckstücke, Anhänger oder Medaillen, die natürlich mitgenommen werden können.

Auch Kindergeburtstage können im Museum der Arbeit gefeiert werden: Etwa ein Geburtstag mit schwarzen Fingern (2 Stunden) oder nach Gutenberg-Art (3
Stunden) in den Druckwerkstätten des Museums, ein Geburtstag bei 850° oder ein Geburtstag in Silber in der Metallwerkstatt, wo gestanzt, geprägt und emailliert werden kann. Buchungen bitte beim Museumsdienst Hamburg unter Tel.: 040/42824-325.



Öko-Wochenmarkt

Jeden Samstag von 9.30 bis 14.00 Uhr können BesucherInnen des Museums der Arbeit "ganz nebenbei" auf dem Museumshof ihren Wochenendeinkauf erledigen:



direkt vor dem Museum gastiert jeden Samstag der Öko-Wochenmarkt Barmbek, organisiert vom Gut Wulfsdorf, das für Kompetenz im biologisch-dynamischen Anbau steht.



Museum am Hafen

Außenstelle Hafen des Museums der Arbeit
Kopfbau Schuppen 50A, Australiastraße, 20457 Hamburg, erreichbar über S-Bahn Veddel (10 Minuten Fußweg). Tel.: 73091184.
Das Museum am Hafen ist während der Schlechtwetterzeit für BesucherInnen geschlossen. Kopfbau 50A, Schwimm-Dampfkran "Saatsee", Schutendampfsauger



"Sauger IV", die Hamburger Kastenschute und der Van Carrier "VC 26" sind wieder ab Ostern 2003 bis Ende Oktober zu besichtigen.
Öffnungszeiten während der Saison: Di-Fr, 14.00 bis 18.00 Uhr; Sa, So und Feiertage 10.00 bis 18.00 Uhr

Speicherstadtmuseum
Speicher der Firma Eichholtz & Cons., St. Annenufer 2, 20457 Hamburg, Tel.: 040/321191, Fax: 040/321350. Öffnungszeiten: Di-So 10.00-17.00 Uhr, Eintritt
Euro 2,50/ erm. 1,50. Veranstaltungen in gesondertem Faltblatt.
Jeden Sonntag 11.00 Uhr: "Die Speicherstadt als Baudenkmal und Arbeitsort". Rundgang durch die Speicherstadt und das Speicherstadtmuseum, Euro 6,-/ erm. 4,-. Treffpunkt: Zollstation Kornhausbrücke.

Landesarbeitsgericht
Im Gebäude des Landesarbeitsgerichts, Osterbekstr. 96, zeigt das Museum der Arbeit werktags von 7.00 - 15.00 Uhr eine Dauerausstellung zum Thema "Arbeit:
Stolz - Gefahren - Zwänge".



Öffnungszeiten an den Feiertagen

Das Museum bleibt an folgenden Tagen geschlossen: 24., 25. sowie 31. Dezember und 1. Januar.



Museum der Arbeit
Öffnungszeiten: Mo 13-21 Uhr; Di-Sa 10-17 Uhr; So 10-18 Uhr
Eintrittspreise regulär: Einzelkarte EUR 4/erm. 2,50; Familienkarte EUR
8/erm. 5; Sonderausstellungstarif: Einzelkarte EUR 6/erm. 4;
Familienkarte EUR 10/erm. 6,50; am Freitag für alle EUR 2; bei
Sonderausstellungen EUR 3.
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Museum der Arbeit
Öffentlichkeitsarbeit
Poppenhusenstr. 12
22305 Hamburg


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Ökologischer Weihnachtsmarkt