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Kreislaufwirtschaft
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Kreislaufwirtschaft
NABU: Kompostieren hilft der Natur
Kompostieren hilft der Natur, erklärt der NABU Hamburg. In der Natur gibt es keinen Abfall. Alle natürlichen Stoffe fließen wieder in den Kreislauf der Natur ein. Dieses Recyclingverfahren der Natur kann sich jeder im Garten zunutze machen und aus Eierschalen, Kaffeesatz, Gemüse- oder Obstresten wieder fruchtbaren Humus gewinnen. Der Schlüssel zum Recyclingerfolg ist ein intakter Komposthaufen. Wie ein Komposthaufen funktioniert und worauf man beim Betreiben der „Recyclinganlage“ achten sollte, erläutert Stephan Zirpel, Geschäftsführer des NABU Hamburg: „Kompostieren ist ein natürlicher, von Lebewesen getragener Vorgang. Springschwänze, Regenwürmer und eine unglaubliche Vielzahl an Mikroorganismen sorgen dafür, dass aus dem bunten Allerlei, das wir auf den Kompost geben, innerhalb relativ kurzer Zeit krümelige, braune Erde wird.“ Voraussetzung für gute „Kompostierarbeit“ sind ein halbschattiges Plätzchen, eine Grundfläche von etwa drei bis vier Quadratmetern und unbedingt Bodenkontakt. Denn vom Boden aus wandern die „Kompostierlebewesen“ ein. „Die unterste Schicht wird aus grobem Material, wie z.B. Astschnitt, aufgeschichtet“, erklärt der NABU-Geschäftsführer die Vorgehensweise, „das hilft gegen überschüssiges Wasser.“ Im weiteren sollte man auf eine gute Durchmischung von gröberem und feinerem Material achten. Ist der Haufen ca. 1 - 1,5 m hoch, wird er mit Erde abgedeckt und sollte ca. 10 Monate ruhen. „Danach kann man das Material grob durchsieben und als Bodenverbesserer oder Dünger wieder in den Garten einbringen“, so der Naturschützer, „eventuelle Schimmelbildung oder Gestank zeigen, dass etwas falsch gemacht wurde.“ In diesem Fall heißt es Ärmel hochkrempeln und den Komposthaufen noch einmal umschichten. So kommt Luft hinein und der Abbau wird wieder geruchlos. Im übrigen sieht der NABU in einem Komposthaufen ein Lehrbeispiel für den angewandten Umweltschutz.
Der NABU lädt zum „Tag der offenen Tür“ in seinen Schaugarten im KGV „Birkenhain“, Bebelallee, Parzelle 185 (5 Min. Fußweg von der U1-Haltestelle Lattenkamp) ein. Termine: 11. August (Schwerpunktthema: Libellen am Gartenteich) und 8. September (Hecken schmecken Wildfrüchte), jeweils 11 bis 17 Uhr. Gegen Einsendung von 7,65 Euro in Briefmarken an den NABU Hamburg, Habichtstraße 125, 22307 Hamburg ist die NABU-Aktionsmappe „Mein Garten - natürlich schön und tierisch gut“ mit umfangreichen Tipps rund um den Garten und Balkon erhältlich. Weitere Infos zum naturnahen Gärtnern gibt es auch im Internet unter www.NABU-Hamburg.de. Bernd Quellmalz (V.i.S.d.P.) Pressesprecher Naturschutzbund Deutschland (NABU)
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NABU | Veranstaltungen August und September 2002
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