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Schlechtes Jahr für Adebar
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NABU zieht Bilanz der Brut von Hamburgs Störchen
Der NABU Hamburg zieht jetzt Bilanz des diesjährigen Brutgeschäfts von Hamburgs Weißstörchen. Insgesamt brüteten acht Paare in Hamburg, davon sieben in den Kirchwerder Wiesen und ein Paar in Harburg. Die acht Brutpaare haben zusammen 13 Junge großgezogen. Durchschnittlich entfallen damit auf jedes Paar ca. 1,6 Junge. Gründe für die schlechte Bilanz in diesem Jahr sind die späte Ankunft in Hamburg, Nahrungsmangel sowie Kämpfe zwischen benachbarten Störchen.
„Um langfristig den Bestand der Weißstörche erhalten zu können, müssten die Störche durchschnittlich mindestens 2,5 Junge pro Paar aufziehen", betont NABU-Geschäftsführer Stephan Zirpel, "Schwankungen im Bruterfolg hat es allerdings schon immer gegeben." Grund für die schlechte Bilanz in diesem Jahr seien zum einen die späte Ankunft vieler Störche in Hamburg nach Kälteeinbrüchen auf ihren Zugrouten und zum anderen vermutlich Nahrungsmangel infolge eines niederschlagsreichen Frühjahrs. Außerdem hätten einige Paare bei Kämpfen mit benachbarten Störchen ihre Eier und Jungvögel verloren. Doch der NABU-Geschäftsführer blickt optimistisch in die Zukunft: „Der NABU stellt in Hamburg insgesamt 50 Nester für die Störche zur Verfügung. Dies ist eine gute Grundlage für den Erhalt der Hamburger Störche. Außerdem tun wir alles, um die Nahrungsgrundlage der Störche zu verbessern, so z.B. durch entsprechende Maßnahmen in den Kirchwerder Wiesen.“ Zum Vergleich: Die schlechtesten Brutergebnisse der letzten 25 Jahren gab es 1990 mit neun, 1991 mit acht, 1992 und 1997 jeweils mit 11 Jungen. Spitzenreiter waren die Jahre 1981 mit 30 und 1994 mit 31 Jungen. 2001 zogen 14 Paare 24 Junge groß. Hamburgs letzte noch beringte Störchin in Ochsenwerder war auch in diesem Jahr wieder dabei und erreicht einen neuen Rekord: 1977 in Buxtehude aufgewachsen, wurde sie mit einem Ring der Vogelwarte Helgoland (Nr. 7328) versehen. Seit 1980 brütet sie jedes Jahr im selben Nest und hat mittlerweile 49 Junge großgezogen.
Weitere Informationen zum Weißstorch gibt es in der NABU-Broschüre „Der Weißstorch Ein Vogel von Welt“. Sie ist erhältlich gegen Einsendung von 2,55 Euro in Briefmarken an den NABU Hamburg, Habichtstr. 125, 22307 Hamburg. Infos zum Storchenschutz in Hamburg gibt es unter www.NABU- Hamburg.de im Internet.
Bei Rückfragen: Jürgen Pelch, NABU-Referent für Storchenschutz, Tel.: 0175 / 890 61 73
Bernd Quellmalz (V.i.S.d.P.) Pressesprecher Naturschutzbund Deutschland (NABU) Landesverband Hamburg e.V. Habichtstr. 125 22307 Hamburg
Tel.: 040 / 69 70 89 - 12, Fax: -19 Mobil: 0162 / 38 36 462 E-Mail: Quellmalz@NABU-Hamburg.de Internet: www.NABU-Hamburg.de
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Jungvögel nicht in Not | NABU-Programm „Storch 2000“.
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