Titel Hamburg Initiativen Hamburg-Termine Inland International Magazin Archiv Suchen
Initiativen:
Publikationen, Plakate, Mitteilungen und Ankündigunen.


Themen:
NABU
Friedensini Wilhelmsburg
Intervention e.V.
Dunkelziffer


Service:
Impressum
ISSN 1610-0611
Information
Intern
Newsletter
Archiv


Wildbeeren: nahrhafte Kost für Mensch und Tier

Hecken schmecken!

Wildbeeren: nahrhafte Kost für Mensch und Tier

Im Herbst lädt die Natur mit einem breiten Angebot zu Naturbeobachtungen
und Naturgenüssen ein. Der NABU Hamburg rät, doch einmal einen gemütlichen
Spaziergang durch die herbstliche Naturlandschaft zu unternehmen und auf
die vielen verschiedenen heimischen Sträucher, die nun Früchte tragen, zu
achten.

„Mit ein bisschen Geduld und bei genauem Hinsehen ist auch leicht das Leben
zu entdecken, das sich um diese Früchte tummelt“, gibt Stephan Zirpel,
Geschäftsführer des NABU Hamburg, einen Tipp, „so werden die heimischen
Beeren von vielen Säugetieren und Vögeln als wichtige Nahrungsquelle vor
dem herannahenden Winter gerne angenommen.“ Da Vögel und Säuger mit den
Beeren auch die Samen aufnehmen und später wieder unverdaut ausscheiden,
sorgen sie so für eine Verbreitung der Sträucher. „Viele Samen sind sogar
erst entwicklungsfähig, wenn sie den Vogeldarm passiert haben“, betont
Zirpel. Da die Früchte sehr nahrhaft sind, helfen sie gerade auch
Zugvögeln, sich für ihre lange Reise ausreichend Fettreserven anzulegen.
„Aber nicht nur der Tierwelt bieten Wildfrüchte eine nahrhafte Kost“, so
der NABU-Chef. Auch für menschliche Feinschmecker halte die Natur delikate
Köstlichkeiten bereit. Zirpel: „Leider sind heutzutage viele der köstlichen
Wildfruchtrezepte ein wenig in Vergessenheit geraten.“ Holundersuppe,
Schlehenlikör, Sanddornsaft, Berberitzenpudding, Hagebuttenmarmelade oder
Vogelbeermus sind nur einige der Delikatessen, die uns die heimische Natur
bietet, so der NABU.
„Aufgrund ihres hohen Nutzens für Mensch und Tier sollten heimische
Sträucher viel mehr als bisher im Garten angepflanzt werden“, fordert
Zirpel, „also Holunder und Heckenrose statt Rhododendron und Forsythie!“

Die NABU-Broschüren „Hecken schmecken“ mit ausgewählten Rezepten für
Wildbeergerichte und „Gartenlust für mehr Natur im Garten“ mit Tipps auch
zu Wildsträuchern sind gegen Einsendung von 3,06 Euro in Briefmarken an den
NABU Hamburg, Habichtstr. 125, 22307 Hamburg erhältlich. Umfangreiche Tipps
zum naturnahen Gärtnern bietet der NABU unter www.NABU-Hamburg.de

Bei Rückfragen: Stephan Zirpel, Tel.: 040 / 69 70 89 - 22

Bernd Quellmalz (V.i.S.d.P.)
Pressesprecher
Naturschutzbund Deutschland (NABU)
Landesverband Hamburg e.V.
Habichtstr. 125
22307 Hamburg

Tel.: 040 / 69 70 89 - 12, Fax: -19
Mobil: 0162 / 38 36 462
E-Mail: Quellmalz@NABU-Hamburg.de
Internet: www.NABU-Hamburg.de

---------------
Für seine erfolgreiche Naturschutzarbeit benötigt der NABU eine breite
Unterstützung und eine starke Mitgliederbasis. Bitte treten Sie deshalb
noch heute bei. Ein Anmeldeformular (pdf-Datei) finden Sie unter
www.NABU-Hamburg.de/html/pdf/mitgl1.pdf


nach oben

--

< zurück --vorwärts > ↑ nach oben

NABU zum Wahlergebnis | European Birdwatch am 5. Oktober