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Wildbeeren: nahrhafte Kost für Mensch und Tier
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Hecken schmecken!
Wildbeeren: nahrhafte Kost für Mensch und Tier
Im Herbst lädt die Natur mit einem breiten Angebot zu Naturbeobachtungen und Naturgenüssen ein. Der NABU Hamburg rät, doch einmal einen gemütlichen Spaziergang durch die herbstliche Naturlandschaft zu unternehmen und auf die vielen verschiedenen heimischen Sträucher, die nun Früchte tragen, zu achten.
„Mit ein bisschen Geduld und bei genauem Hinsehen ist auch leicht das Leben zu entdecken, das sich um diese Früchte tummelt“, gibt Stephan Zirpel, Geschäftsführer des NABU Hamburg, einen Tipp, „so werden die heimischen Beeren von vielen Säugetieren und Vögeln als wichtige Nahrungsquelle vor dem herannahenden Winter gerne angenommen.“ Da Vögel und Säuger mit den Beeren auch die Samen aufnehmen und später wieder unverdaut ausscheiden, sorgen sie so für eine Verbreitung der Sträucher. „Viele Samen sind sogar erst entwicklungsfähig, wenn sie den Vogeldarm passiert haben“, betont Zirpel. Da die Früchte sehr nahrhaft sind, helfen sie gerade auch Zugvögeln, sich für ihre lange Reise ausreichend Fettreserven anzulegen. „Aber nicht nur der Tierwelt bieten Wildfrüchte eine nahrhafte Kost“, so der NABU-Chef. Auch für menschliche Feinschmecker halte die Natur delikate Köstlichkeiten bereit. Zirpel: „Leider sind heutzutage viele der köstlichen Wildfruchtrezepte ein wenig in Vergessenheit geraten.“ Holundersuppe, Schlehenlikör, Sanddornsaft, Berberitzenpudding, Hagebuttenmarmelade oder Vogelbeermus sind nur einige der Delikatessen, die uns die heimische Natur bietet, so der NABU. „Aufgrund ihres hohen Nutzens für Mensch und Tier sollten heimische Sträucher viel mehr als bisher im Garten angepflanzt werden“, fordert Zirpel, „also Holunder und Heckenrose statt Rhododendron und Forsythie!“
Die NABU-Broschüren „Hecken schmecken“ mit ausgewählten Rezepten für Wildbeergerichte und „Gartenlust für mehr Natur im Garten“ mit Tipps auch zu Wildsträuchern sind gegen Einsendung von 3,06 Euro in Briefmarken an den NABU Hamburg, Habichtstr. 125, 22307 Hamburg erhältlich. Umfangreiche Tipps zum naturnahen Gärtnern bietet der NABU unter www.NABU-Hamburg.de
Bei Rückfragen: Stephan Zirpel, Tel.: 040 / 69 70 89 - 22
Bernd Quellmalz (V.i.S.d.P.) Pressesprecher Naturschutzbund Deutschland (NABU) Landesverband Hamburg e.V. Habichtstr. 125 22307 Hamburg
Tel.: 040 / 69 70 89 - 12, Fax: -19 Mobil: 0162 / 38 36 462 E-Mail: Quellmalz@NABU-Hamburg.de Internet: www.NABU-Hamburg.de
--------------- Für seine erfolgreiche Naturschutzarbeit benötigt der NABU eine breite Unterstützung und eine starke Mitgliederbasis. Bitte treten Sie deshalb noch heute bei. Ein Anmeldeformular (pdf-Datei) finden Sie unter www.NABU-Hamburg.de/html/pdf/mitgl1.pdf
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