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„Der Widerstand ist putzmunter“
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Castor schon jetzt weit hinter Zeitplan „Der Widerstand ist putzmunter“
Dannenberg. Kurz vor Eintreffen des Castor-Transportes im Wendland ist für AtomkraftfgegnerInnen klar: der Anti-Atom-Widerstand ist putzmunter. „Wenn Herr Rheime und andere bislang behauptet haben, es sei weniger los als im letzten Jahr, dann haben ihn bereits die Proteste der letzten Tage Lügen gestraft,“ erklärte Sören Janssen, Pressesprecher der Kampagne X-tausendmal quer. Für die verbleibende Strecke bis Gorleben kündigte Janssen weitere gewaltfreie Proteste an. „Bereits jetzt wurde der Castor durch Protestaktionen mehr verzögert als im vergangenen Jahr. Und dies nicht nur im Wendland - von einer Regionalisierung des Protests kann also keine Rede sein“, so Janssen. Bis zum Eintreffen in Maschen war der Zug durch vier gewaltfreie Blockaden in Mannheim, Göttingen sowie inder Nähe von Nienburg und Eystrup insgesamt viereinhalb Stunden aufgehalten worden. „Tagelang wurden wir gefragt, wo die überregionale Unterstützung bleibt - die Antwort kam in der der vergangenen Nacht,“ so Janssen. Janssen wies darauf hin, dass auch scheinbar kleine Aktionen eine Menge Unterstützung benötigen. „Es geht uns aber gar nicht um Blockadezeiten und Personenzahlen, sondern es geht um ein politisches Ziel: um den Ausstieg aus der Atomenergie“. Es gehe nicht um ein Räuber-und-Gendarm-Spiel. „Unser gewaltfreier Protest ist die einzige Möglichkeit, gegen die herrschende Politik anzugehen. Auch wenn es scheint, dass wir damit derzeit keinen Blumentopf gewinnen können, ist unser Protest extrem wichtig. Der Kampf um Gorleben ist noch lange nicht entschieden.“ Die Kampagne „X-tausendmal quer“ plant für den Tag des Transportes von Dannenberg nach Gorleben, eine Gewaltfreie Sitzblockade. „Die letzte Nacht hat es gezeigt: Eine vielzahl von Aktionen war jederzeit möglich. Das wird sich auch in den nächsten Tagen nicht ändern“, erklärte Sören Janssen.
- Sören Janssen (Pressesprecher) - Rasmus Grobe (Pressesprecher) X1000-pressedienst] 13.11. (bw05)
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Keine Unterhöhlung in Laase | Wendländische BürgerInnen widersetzten sich
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