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Endlos viel Atomschrott

E N D L O S   V I E L   A T O M S C H R O T T 



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Endlos viel Atomschrott

Der Zug mit den zwölf Castorbehältern erreichte am Mittwochabend Dannenberg. Nach mehreren Blockaden im gesamten Bundesgebiet rollte der Mülltransport in den Verladebahnhof ein - mit mehreren Stunden Verspätung. Unterwegs hatten sich mehrere DemosntranteInnen an den Gleisen angekettet. Bei Nienburg brannten Reifen auf den Schienen und so musste der Zug auch hier stoppen. Im Wendland ketten sich auch AktivistInnen an und andere besetzten die Transportstrecke. Und so kam es auch hier zu "betriebsbedingen" Stops der Strahlefracht. Eine Robin Wood-Aktion wurde durch die Polizei vereitelt. Bei der geplatzten Aktion bei Rohstorf befanden dann auch die Beamten, dass die Demoverbotszone nun auch für die Berichterstatter gelte und verwerte mehreren Journalisten den Zugang. Nicht einmal ein Blick von der Brücke auf die Gleise war erlaubt. Der Zug war derweil längst vorbei.

Zu Kaffee hatten mehrere Hitzackeraner Familien eingeladen. So konnten sich die Aktivisten vor ihren Blockadeversuch nocheinaml aufmärmen und Kuchen naschen. Und so wurde in den Wohnzimmern geschmatzt und geschürft bevor es zum ungemütlicherem teil des Tages über ging.

In Hitzacker, dass einem Heerlager glich, standen sich rund 1000 AtomkraftgegnerInnen gegenüber. Massiv gerüstet raümten sie Blockaden und sicherten die Gleisstrecke. Hubschrauber knatterten unentwegt über den Köpfen. Maskierte Beamte umrangen ihren Wasserwerfer und sorgten für eine offenes Auftreten der Staatsmacht. Der Schulhof der "Freien Schule" war Polizeiparkplatz mit Blick zum Gleis. Unter den Verwünschungen der Menschen rollten dann die Castoren vorbei.

Sobald die Bahälter auf die LKW verladen sind, könnte der Transport noch in der Nacht zum Donnerstag seine Fahrt zur möglicherweise letzten Ruhestätte Gorleben fortsetzen.


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Ü B E R F L I E G E R 



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A B G E R I E G E L T 



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I C E   A U S G E B R E M S T 



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Nachdem 30 AtomkraftgegnerInnen einen ICE zum Nothalt zwangen, gings erst ind en Kessel und dann Ingewahrsam. Laut Polizeiangaben raste der ICE mit 110 Stundenkilometern heran. Zwei Beamte rannten dem Schnellzug entgegen und konnten ihn so noch rechtzeitig zum Stehen bringen. Die Beamten, die die DemonstrantInnen in "letzter Sekunde von den Gleisen pflücken", hätten unter Lebensgefahr gehandelt, so die Polizei.

Anders sieht es der Widerstand: Das Aktionsbündnis Heidewerkstatt wertet die Aktion als Erfolg: "Wir haben es geschafft, auf den Castortransport, der heute durch Lüneburg rollte, aufmerksam zu machen. Weltweit gibt es kein sicheres Endlager für Atommüll. Dieses unlösbare Problem betrifft nicht nur die Bevölkerung im Wendland, sondern uns alle. Deshalb demonstrieren wir hier in Lüneburg gegen diesen Atommülltransport nach Gorleben."


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Ü B E R F L I E G E R   I I 



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G L O T Z E   G U C K E N 



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F I N D I G ? 



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D U R C H B L I C K 



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wo: streetz, hitzacker
wann: 2002-11-13

fotograf: timo vogt
agentur: randbild(.de)

kontext: castor, atom, gorleben, pferd, polizei, beine, gleise, schiene

Für aktuelle und weitere Informationen
schauen Sie bitte bei www.randbild.de vorbei.


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Wendländische BürgerInnen widersetzten sich | „Falschmeldungen und Manipulation“