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„Falschmeldungen und Manipulation“
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„Falschmeldungen und Manipulation“ AtomkraftfgegnerInnen werfen Polizei Irreführung der Öffentlichkeit vor
Dannenberg. AtomkraftgegnerInnen haben der Einsatzleitung der Polizei im Zuge des Castor-Transportes eine gezielte Irreführung der Öffentlichkeit vor. „Die Polizei missbraucht ihre Rolle zur Konstruktion eines völlig falschen Bildes über den gewaltfreien Protest im Wendland,“ erklärte Sören Janssen, Pressesprecher der Anti-Atom-Initiative X-tausendmal quer. „Das grenzt an Verleumdung,“ so Janssen. Am Nachmittag hatte X-tausendmal quer die Meldung, dass bei Laase ein Deich unterhöhlt worden sei, als Ente identifizieren können. Nachdem sich lokale Polizei, Anwohner und der Deichgraf von der Meldung distanziert hatten, musste auch die Polizei zugeben, dass sie eine Falschmeldung herausgegeben hatte.
In weiteren Fällen hätte die Polizei falsche oder irreführende Informationen heraugegeben. Zur angeblichen „Notbremsung“ eines ICE vor einer Schie-nenblockade am vormittag in Lüneburg hat die die Lüneburger Initiative gegen Atomanlagen mittlerweile eine umfassende Gegendarstellung veröffentlicht.
Ferner behauptet die Polizei, in Hitzacker seien 38 Fahrzeuge beschädigt worden. Hierfür gibt es außer der Polizei nach Informationen von X-tausendmal quer keine weiteren Zeugen außer der Polizei. „Im Übrigen sollte nicht mit Steinen werfen, wer im Glashaus sitzt. Gegen 22.20 Uhr begannen PolizeibeamtInnen im Zuge der Auflösung einer Straßenblockade in Splietau die Reifen der 42 vor Ort befindlichen Trecker zu zerstechen und die Fahrzeuge fahruntüchtig zu machen.
„Die Grenzen des Fassbaren sind seit langem überschritten,“ sagte Sören Janssen in Anspielung auf eine Pressemitteilung der Polizei von heute Vormittag. „Dass Grundrechte außer Kraft gesetzt werden, hunderte Menschen in Gewahrsm genommen und verletzt werden, ist schon schlimm genug.
Diese dumpfe Propaganda setzt dem Treiben von Herrn Rheime aber die traurige Krone auf. Der Versuch, den gewaltfreien Protest derart in Misskredit zu bringen ist eine Beleidigung für die Menschen hier im Wendland,“ so Janssen.
- Sören Janssen (Pressesprecher) - Rasmus Grobe (Pressesprecher) X1000-pressedienst] Presseinfo 6 (13.11.02)
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