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Karneval in Dannenberg



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D U R C H B L I C K 

Rund 800 Menschen demonstrierten heute (11.11.) in Dannenberg in einem "Karnevalsumzug". Mit Treckern und Verkleidungen zogen die AtomkraftgegnerInnen vom Dannenberger Marktplatz bis zum Rand der Demoverbotszone. Dort stoppte ein Polizeispalier den Marsch. Am Nachmittag erreichten 200 Demonstranten von x- tausendmal quer die Castorstrecke bei Groß Gusborn. Für den Abend ist in Dannenberg eine weitere Kundgebung auf dem Marktplatz angekündigt.


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A U F G E S T E L L T   U N D   A U S G E W I E S E N 

Polizei hat wenig übrig für das Presserecht. So schön wie sie sich hier aufstellen sollten sie sich mal das Presserecht druchlesen. Schon während der Treckerblockade am Sonntagabend in Splietau konnten Pressevertreter ausschließlich mit Begleitung die abgeperrte Blockade besichtigen. Doch ein Pressesprecher hat gewöhnlich auch eine Menge zu tun und so musste halt gewartet werden. Fotografieren und bewegen verboten unter Androhung eines Rauswurfs aus dem Polizeiring. Es sei noch gesagt, dass die polizeiliche Beweissicherung offensichtlich beendet war und die Trecker ohne Fahrer dort bei abgeschaltetem Motor standen. Es bestand somit keinerlei Störung durch oder Gefährdung für die Journalisten. Es ist und bleibt eine unhaltbare Situation, wenn die Medien nur in Polizeibegleitung ihrer Arbeit im öffentlichen Raum nachgehen dürfen. Die Unabhängikeit der Berichterstattung ist da nicht mehr gewährleistet. Zudem ist es ein grobe Missachtung des Presserechts.

Heute ging es dann weiter. "Hier können sie nicht durch", hieß es aus den Mündern der Polizisten. "Hier," das war der Weg von der blockierten Kreuzung an der Bahnhofsstraße zum Mediendorf am Verladekran. 500 Meter Straße, die durch unzählige Polizisten gesichert war. Demonstranten konnten dort nicht auftauchen. Erst nach entschiedenem Protest der Journalisten wurde uns der Weg frei gemacht.

Wie kann auf einer Straße, wo nichts anderes als die Polizei ist, die Presse abgewiesen werden? Oder wie hört eine Begründung an, wenn die Journalisten hinter einer Polizeikette auf einem öffentlichen Radweg stehen -wo keine Polizeiaktion läuft- entschieden weggeschickt werden, weil es Privatgelände sei? Ein Radweg Privatgelände? Dem Oberherr der Straße Hans Reime scheinen Grundrechte wahrlich schnurz zu sein. Hoffentlich stolpert er da nicht auf seiner (Privat)Straße bei soviel Ignoranz.


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G I F T   U N D   G A L L E ,   T O D   U N D   T E U F E L 



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Z I E L S C H E I B E   T R A K T O R 



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Die Antwort auf hitzige Polizisten, die bei Treckern Knarren ziehen, wie gestern in Splietau zweimal geschehen.


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K A M P F H U N D E S C H A U 



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T E L E T U B B I S   S I N D   Ü B E R A L L 



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E I L I G E R   A T O M T R A N S P O R T 



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wo: dannenberg
wann: 2002-11-11

fotograf: timo vogt
agentur: randbild(.de)

kontext: atom, castor, gorleben

Für aktuelle und weitere Informationen
schauen Sie bitte bei www.randbild.de vorbei.


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11.11.02 CASTOR-Alarm | Castor: Laternenumzug in Hitzacker