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Newsletter Aktive Bürgerschaft 11
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************* Aktive Bürgerschaft e.V. *************
Der Verein Aktive Bürgerschaft ist eine Initiative des genossenschaftlichen FinanzVerbundes. Als Kom- petenzzentrum für die Theorie und Praxis bürger- schaftlichen Engagements setzen wir uns seit 1997 als privater und überparteilicher Verein bundesweit für die Stärkung von Ehrenamt und gemeinnützigen Organisationen, Philanthropie und Sponsoring ein.
www.aktive-buergerschaft.de
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Zur Auswahl stehen die 9 Bände der Schriften- reihe „Bürgerschaftliches Engagement und Nonprofit- Sektor“, die die Aktive Bürgerschaft und die Arbeits- stelle Aktive Bürgerschaft an der Westfälischen Wil- helms-Universität Münster beim Verlag Leske+Budrich gemeinsam herausgegeben. Alle Titel der Schriftenreihe sind aufgelistet unter www.aktive-buergerschaft.de/pdf/reihe.pdf Rubrik: Publikationen, Schriftenreihe
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:::::::::::::::: IN DIESER AUSGABE :::::::::::::::::
(1) BÜRGERENGAGEMENT 1.1 Firmenspenden bleiben steuerbegünstigt 1.2 Thüringer Ehrenamtspreis 1.3 Bürgerpreis
(2) BÜRGERSTIFTUNGEN 2.1 Jury wählt die Preisträger des Förderpreises Aktive Bürgerschaft aus 2.2 Ausgezeichnung der Sieger des Programms zur Geschäftsstellenförderung 2.3 Tag der Bürgerstiftungen
(3) CORPORATE CITIZENSHIP 3.1 Corporate Citizenship als Unternehmens- und Managementaufgabe 3.2 Corporate Responsibility und globale Zivil- gesellschaft 3.3 Sonderpreis Ehrenamt für thüringer Unternehmen
(4) DRITTE-SEKTOR-FORSCHUNG 4.1 Vergütete Solidarität und solidarische Vergütung 4.2 Sozialkapital Ein schillernder Begriff 4.3 Einwanderer als Bürger 4.2 Jahrbuch Globale Zivilgesellschaft
(5) MANAGEMENT GEMEINNÜTZIGER ORGANISATIONEN 5.1 Gewußt wo! Weiterbildung für Nonprofit-Organi- sationen 5.2 Management der Freiwilligenarbeit
(6) VERANSTALTUNGEN UND TERMINE
(7) DISKUSSIONSFORUM
(8) AUS DEN MEDIEN
(9) LÄNDERINFORMATION
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(1) BÜRGERENGAGEMENT
1.1 Firmenspenden bleiben steuerbegünstigt Der Plan von Finanzminister Eichel (SPD), den steuerlichen Spendenabzug von Unternehmen zu streichen, ist Dank des massiven Protests von Bundespräsident Rau, von Unternehmen, Politikern, der Stifterverbände, Kirchen, Wohlfahrtsverbände und vieler anderer Stimmen von Bundeskanzler Schröder (SPD) zurückgenommen worden. Bei der Sparmaßnahme ging es um vielmehr als um den Wegfall der steuerlichen Anreize für Firmen, der zu Lasten der gemein- nützigen Organistionen gegangen wäre. Die Glaubwürdigkeit der Regierungspolitik, die Bürgergesellschaft zu fördern und zu stärken, stand in Frage. Weitere Informationen unter (8) AUS DEN MEDIEN.
1.2 Thüringer Ehrenamtspreis Zum zweiten Mal schreibt das Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit den „Thüringer Ehrenamts- preis“ für Vereine, Selbsthilfegruppen und Initiativen aus. Der mit insgesamt 9.000 Euro dotierte Preis wird anlässlich der 5. Landesehrenamtskonferenz im Frühjahr 2003 verliehen. Bewerbungsschluss ist der 15.02.2003. Ferner wird der "Sonderpreis Ehrenamt für Wirtschaftsunternehmen" vergeben. Mehr dazu unter (3) CORPORATE CITIZENSHIP. Infos: Andreas Minschke, Tel. (0361) 37 98200
www.thueringen.de/de/suche/searchloader.asp?url=/de/tmsfg/sport/koordinierungsstelle/content.html
1.3 Bürgerpreis Der "Bürgerpreis zur deutschen Einheit", den die Bundes- zentrale für politische Bildung im August auslobte, wird am 23.11.2002 in Berlin verliehen. Um den Preis konnten sich Einzelpersonen, Gruppen oder Institutionen bewerben, die in ihrem Alltag, ihrer Freizeit oder ihrem Beruf mit Kreativität und Zivilcourage bestehende Hürden überwunden und neue Brücken für ein respektvolles und tolerantes Mit- einander in Deutschland gebaut haben. Der Preis ist mit insgesamt 30.000 Euro dotiert. Infos: www.einheitspreis.de
(2) BÜRGERSTIFTUNGEN
2.1 Jury wählt die Preisträger des Förderpreises Aktive Bürgerschaft aus Die Ausschreibung des Förderpreises Aktive Bürgerschaft für Bürgerstiftungen und Gründungsinitiativen stieß auf eine erfreuliche Resonanz. Es gingen über 60 Bewerbungen ein. Die zwölfköpfige Jury, die sich aus externen Fach- leuten und Vertretern der Gremien der Aktiven Bürgerschaft zusammensetzt, tagt im November. Voraussichtlich Anfang Dezember werden alle Bewerber über das Ergebnis informiert. Im Rahmen eines feierlichen Festaktes wird der Preis am 26.02.2003 in der DZ Bank am Brandenburger Tor in Berlin verliehen. Kontakt: Karin Müller, Tel. (030) 2400088-0 karin.mueller@aktive-buergerschaft.de
www.buergerstiftungen.info
2.2 Ausgezeichnung der Sieger des Programms zur Geschäftsstellenförderung Die Initiative Bürgerstiftungen zeichnet am 22.11.2002 im Rahmen eines Festaktes im Französischen Dom in Berlin die Sieger des Wettbewerbs 2002 - Programm zur Geschäfts- stellenförderung von Bürgerstiftungen- aus. Mit dem Programm wollen die Initiative und ihre Partner den professionellen Aufbau und Betrieb von Bürgerstiftungen unterstützen. Infos: Dr. Alexandra Schmied, Tel. (030) 897 45 24-0 info@buergerstiftungen.de
www.buergerstiftungen.de/initiative
2.3 Tag der Bürgerstiftungen Der Arbeitskreis Bürgerstiftungen des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen hat den 1. Oktober zum "Tag der Bürgerstiftungen" ernannt. In Zukunft soll jährlich an diesem Tag die Idee der Bürgerstiftung der Öffent- lichkeit näher gebracht werden. Alle Bürgerstiftungen sind eingeladen mit eigenen Aktionen und einem "Tag der offenen Tür" zum Gelingen dieser Idee beizutragen. Die Vorbereitungen für den 01.10.2003 haben bereits, in dem vom Arbeitskreis hierfür berufenen Gremium, begonnen, das am 01.11.2002 bei der Aktiven Bürgerschaft tagt. Die Ideen sollen beim nächsten Treffen des Arbeitskreises im Anschluss an die Preisverleihung der Initiative Bürgerstiftungen am 22.11.02 vorgestellt und diskutiert werden. Kontakt: Nikolaus Turner, Tel. (08141) 41548 kester-haeusler-stiftung@t-online.de
(3) CORPORATE CITIZENSHIP
3.1 Corporate Citizenship als Unternehmens- und Managementaufgabe Das Conference Board, New York hat eine internationale Studie zur Umsetzung von Corporate Citizenship in der Unternehmenspraxis durchgeführt, an der insgesamt über 1.000 Führungskräfte mitwirkten. Das Zentrum für Wirt- schaftsethik unterstützte die von Bernhard Seitz durch- geführte deutsche Teilstudie, die jetzt erschienen ist.
Wieland, Josef/ Conradi, Walter (Hrsg.): Corporate Citizenship. Gesellschaftliches Engagement - unternehmer- ischer Nutzen. Metropolis-Verlag. Marburg, 2002
Die internationale Untersuchung kann beim Conference Board erworben werden (kostenpflichtig).
www.conference-board.org/publications/describe.cfm?id=574
3.2 Corporate Responsibility und globale Zivilgesellschaft Im Anfang Oktober erschienen "Global Civil Society Yearbook", hrsg. von Helmut Anheier et.al. vom Centre for Civil Society an der London School of Economics, wird diskutiert, ob multi- nationale Unternehmen sich freiwillig zu sozial verant- wortlichem Handeln verpflichten oder Gesetze dies vorschreiben sollten. Die Autoren argumentieren, dass die besten Standards und Kodizes nicht umgesetzt werden, wenn das "commitment" der Öffentlichkeit fehlt. Den Wandel von Normen und im Denken herbeizuführen, sei Aufgabe der Zivilgesellschaft. Oliveiro, Melanie Beth/ Simmons, Adele: Who´s minding the store? Global civil society and corporate responsibility. In: Global Civil Society Yearbook. Part II, Chapter 4, 2002 Im Internet zum download unter www.lse.ac.uk/Depts/global/Yearbook/yearbook.htm
3.3 Sonderpreis Ehrenamt für thüringer Unternehmen Auszeichnen wird das Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit Wirtschaftsunternehmen, die in vorbildlicher Weise ehrenamtliches Engagement ihrer Mitarbeiter oder von Bürgern unterstützen. Gemeinnützige Organisationen können Unternehmen für den „Sonderpreis Ehrenamt für Wirtschaftsunternehmen“ vorschlagen oder sich selbst bewerben. Die Auszeichnung ist ein Sachpreis im Wert von 1.000 Euro. Bewerbungsschluss ist der 15.02.2003. Vergangenes Jahr wurde ein Bauunternehmen ausgezeichnet. Die ehrenamtlich engagierte Belegschaft war zum James Last Konzert eingeladen worden. Infos: Andreas Minschke, Tel. (0361) 37 98200 www.thueringen.de/de/suche/searchloader.asp?url=/de/tmsfg/sport/koordinierungsstelle/content.html
(4) DRITTE-SEKTOR-FORSCHUNG
4.1 Vergütete Solidarität und solidarische Vergütung In der Schriftenreihe „Bürgerschaftliches Engagement und Nonprofit-Sektor“ ist der Band 8 erschienen. Stecker, Christina: Vergütete Solidarität und solidarische Vergütung. Zur Förderung von Ehrenamt und Engagement durch den Sozialstaat. Hrsg. Zimmer, Annette. Verlag Leske+Budrich, Opladen 2002, ca. 250 Seiten, ca. 25 Euro, ISBN 3-8100-3484-3
Empfohlen wurde das Buch bereits im Rahmen einer Umfrage der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, bei der Professoren zur lesenswerten wirtschaftswissenschaftlichen Literatur befragt wurden. In: FAZ, 10.10.02, Nr. 235, S. 14 Eine Rezension von Dr. Stefan Nährlich, Aktive Bürgerschaft, wird in der Zeitschrift für öffentliche und gemeinwirtschaft- liche Unternehmen, Heft 1/2003 erscheinen. Eine Kurzfassung wird vorab unter www.dritte-sektor-forschung.de/publikat.html#4 veröffentlicht.
4.2 Sozialkapital Ein schillernder Begriff Ende November wird im Rundbrief "Aktive Bürgerschaft Aktuell", in der Reihe "Theorie der Bürgergesellschaft" der Beitrag "Sozialkapital Ein schillernder Begriff und seine gesell- schaftliche Bedeutung" von Dr.Christina Stecker, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Politikwissenschaft der Universität Münster, erscheinen. In der Mai-Ausgabe äußerte sich der Präsident des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung, Prof. Dr. Jürgen Kocka, zu der Frage "Was heißt "Zivilgesellschaft"?". Dieser Beitrag steht im Internet unter www.aktive-buergerschaft.de Rubrik: Publikationen, Aktive Bürgerschaft Aktuell, Ausgabe 02/2002
4.3 Einwanderer als Bürger Die Arbeitsstelle Aktive Bürgerschaft hat das 21-ste Heft der Reihe "Münsteraner Diskussionspapiere zum Nonprofit-Sektor" herausgegeben. Uwe Hunger (Hrsg.): Einwanderer als Bürger. Initiative und Engagement in Migrantenselbstorganisationen, 2002. Der Band enthält Beiträge der gleichnamigen Tagung, die vom 22-23.06.01 im Franz Hitze Haus in Münster stattfand. Das Diskussionspapier steht zum download zur Verfügung unter www.dritte-sektor-forschung.de/publikat.html
4.4 Jahrbuch Globale Zivilgesellschaft Das "Global Civil Society Yearbook" haben jetzt Helmut Anheier, Marlies Glasius and Mary Kaldor vom Centre for Civil Society an der London School of Economics herausgegeben. Der Teil 1 beschäf- tigt sich mit den Konzepten globaler Zivilgesellschaft, im Teil 2 werden verschiedene Themen globaler Zivilgesellschaft behandelt, der Teil 3 konzentriert sich auf ihre Infrastruktur. Die Studie steht im Internet zum download zur Verfügung
www.lse.ac.uk/Depts/global/Yearbook/yearbook.htm
(5) MANAGEMENT GEMEINNÜTZIGER ORGANISATIONEN
5.1 Gewußt wo! Weiterbildung für Nonprofit-Organisationen Unter gleichnamigem Titel wird die zweite Broschüre der Publikationsreihe "Materialien zur Bürgerschaft" der Aktiven Bürgerschaft erscheinen. An Fortbildung Interessierte können sich hier einen Überblick über das aktuelle Angebot an Qualifizierungen im Management gemeinnütziger Organisationen verschaffen. Vorgestellt werden über 40 Kursprogramme. Die Broschüre kann Anfang Dezember aus dem Internet unter
www.aktive-buergerschaft.de kostenlos heruntergeladen werden.
5.2 Management der Freiwilligenarbeit Erschienen ist der Sammelband zum Management von Freiwilligen in der Sozialen Arbeit, der die drei Schwerpunkte beinhaltet: Freiwilligen-Management, Praxisbeispiele und Corporate Volunteering. Der Band enthält den Beitrag "Die Zusammenarbeit mit Freiwilligen organisieren. Eine Handlungsanleitung" von Christiane Biedermann, Aktive Bürgerschaft e.V., in dem die internationale Entwicklung des Freiwilligen-Managements beleuchtet, der Ansatz praxisbezogen vorgestellt und dessen Bedeutung für soziale Arbeit dargelegt wird.
Rosenkranz, Doris/ Weber, Angelika Freiwilligenarbeit (Hrsg.): Freiwilligenarbeit. Einführung in das Management von Ehrenamtlichen in der Sozialen Arbeit. Juventa Verlag Weinheim und München. 2002
(6) VERANSTALTUNGEN UND TERMINE Bitte nutzen Sie auch "Wissenswert" unter: www.aktive-buergerschaft.de
Sehen Sie auch unter
www.wegweiser-buergergesellschaft.de
(7) DISKUSSIONSFORUM
Bitte nutzen Sie:
www.dritter-sektor.de
(8) AUS DEN MEDIEN
Ein großes Medienecho löste das Thema Spendenabzug aus (siehe auch (1) BÜRGERENGAGEMENT). Die Problematik der Sparmaßnahme brachte Thomas E. Schmidt in seinem Beitrag in DIE ZEIT auf den Punkt. DIE ZEIT Nr. 44, 24. Oktober 2002, Rubrik Feuilleton, S. 51, Kleine Asche bunkern. Firmenspenden für die Kultur müssen steuerbegünstigt bleiben.
www.aktive-buergerschaft.de/Wissenswert/artikel/artikel011.html
(9) LÄNDERINFORMATION
Neuigkeiten über Community Foundations in den USA
Es ist der Community Foundations Bericht 2001 erschienen. In den Vereinigten Staaten ist das Stiftungskapital der Bürgerstiftungen seit 1988 ingesamt um das rd. sechsfache gestiegen. Inzwischen gibt es in den USA 658 Bürgerstiftungen mit einem Stiftungsvermögen von insgesamt 31,4 Milliarden US Dollar.
Columbus Foundation, Community Foundations Leadership Team of the Council on Foundations (2002): 2001 Survey of U.S. Community Foundations. Ohio. USA Zum download unter http://columbusfoundation.org/2000comm_found_set.html
Vom 23. bis 25.09.2002 fand in Atlanta, USA, die "2002 Fall Conference for Community Foundations" statt. Für alle, die nicht dorthin reisen konnten, stehen Handouts im Internet zur Verfügung unter
www.cof.org/conferences/fc2002/handouts.htm
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www.aktive-buergerschaft.de Rubrik: Wissenswert
Copyright (c) 2002, Aktive Bürgerschaft e.V., Albrechtstraße 22, D-10117 Berlin-Mitte, Tel. (030) 24 000 88-0, Fax (030) 24 000 88-9, Christiane Biedermann, christiane.biedermann@ aktive-buergerschaft.de (Redaktion), Dr. Stefan Nährlich, stefan.naehrlich@aktive-buergerschaft.de (Geschäftsführer)
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02. November 2002:"Tag der offenen Tür" | Fritz-Bauer-Preis der HU für Dieter Schenk.
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