Protest gegen Scharia in Nigeria: Symbolische Steinigung in Frankfurt Nigerias Vizepräsident und Minister in Frankfurt Protestaktion gegen drohende Steinigungen und Amputationen
Mit einer symbolischen Steinigung wird die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Donnerstag während des Frankfurt-Besuches des nigerianischen Vizepräsidenten Atiku Abubakar und des Staatsministers im Außenministerium Chief Dubem Onyia gegen drohende Steinigungen und Amputationen in Nigeria protestieren. Diese Strafen wurden nach islamischem Scharia-Recht im Norden des Landes verhängt. Der nigerianische Vizepräsident und Staatsminister im Außenministerium werden am 21. und 22. November 2002 im Frankfurter Marriott Hotel an einer Konferenz über die Reform und Privatisierung des Elektrizitätswesens in Nigeria teilnehmen.
Der Streit um die drohende Steinigung der jungen Mutter Amina Lawal und sechs anderer zum Tode Verurteilter sowie die bevorstehende Amputation von Gliedmaßen jugendlicher Diebe überschatten die für den 7. Dezember in Nigeria geplante Miss World-Wahl. Donnerstag, den 21. November 2002, um 10 Uhr 15 Senckenberg Anlage / Ecke Hamburger Allee (nahe Marriott Hotel) in Frankfurt am Main.
=============================== Gesellschaft fuer bedrohte Voelker e.V. (GfbV) Inse Geismar, Pressereferentin Postfach 2024, D-37010 Goettingen =============================== Frankfurt / Göttingen, den 19. November 2002