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DGB lehnt Kürzungspolitik bei Beamten ab
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DGB lehnt Kürzungspolitik bei Beamten ab
Eine Wahlmöglichkeit zwischen gesetzlicher und privater Krankenkasse für Beamtinnen und Beamte zu Beginn des Beamtenverhältnisses forderte DGB-Vorstandsmitglied Ingrid Sehrbrock zur Eröffnung des Hearings "Reformoptionen im Beihilfesystem" am Donnerstag in Berlin. Die Gesundheitsreform werde auch Auswirkungen auf das Beihilfesystem haben, in dem die Krankenfürsorge für Beamtinnen und Beamte geregelt ist. Zwar stünde auch hier die Frage der Finanzierbarkeit im Vordergrund, aber "eine schlichte Kürzungspolitik zum Nachteil der Beamtinnen und Beamten lehnen wir ab", sagte Sehrbrock.
Der DGB wolle bei der anstehenden Gesundheitsreform verhindern, dass der Gesetzgeber den Versuch einer "wirkungsgleichen" Übertragung der Reformen in dem einen System auf das davon wesentlich verschiedene System unternimmt. "Eine "Wirkungsgleichheit", so wie wir sie bei der Übertragung der Rentenreform auf die Beamtenversorgung erlebt haben, wollen wir nicht zulassen", sagte Sehrbrock.
Zudem müssten Beamtinnen und Beamte, die freiwillig gesetzlich versichert seien, ihre Beiträge zu 100 Prozent selbst finanzieren. Der DGB fordere daher, allen schon bisher in der gesetzlichen Krankenversicherung versicherten Beamtinnen und Beamten einen hälftigen Beitragszuschuss zu geben. --------------------------------------------------------------- DGB Bundesvorstand Pressestelle Verantwortlich: Hans-Jürgen Arlt PM 261 17.10.02
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