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ISSN 1610-0611
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Gespräche über die Situation freier Journalisten

Medien 10/09/02

Schwierige Tarifrunde für Redakteure an Tageszeitungen - ver.di fordert
Gespräche über die Situation freier Journalisten



"Mit schwierigen Verhandlungen" rechnet Frank Werneke,
ver.di-Verhandlungsführer bei der Fortsetzung der Tarifverhandlungen für
Redakteurinnen und Redakteure an Tageszeitungen nach dem heutigen Start.
ver.di fordert, dass die Redakteurinnen und Redakteure von der allgemeinen
Entwicklung der Anhebung der Tarifverträge um 3,4 Prozent nicht
abgekoppelt werden. Außerdem will ver.di einen
Beschäftigungssicherungsvertrag erreichen, den es für die Angestellten in
den Zeitungshäusern bereits gibt.

Bei der 1. Verhandlungsrunde lehnten die Verleger eine Erhöhung der
Gehälter ab, wenn sie bei den Verlagen zu Kostensteigerungen führten.
Erhöhungen müssten durch Veränderungen im Manteltarifvertrag und in der
Gehaltsstruktur ausgeglichen werden.

Da von der Entwicklung in den Zeitungsverlagen auch die freien
Journalistinnen und Journalisten betroffen würden, will ver.di mit dem
Zeitungsverlegerverband parallel Gespräche über die Situation dieser
Journalistengruppe führen.

Die Verhandlungen werden am 27. September 2002 voraussichtlich in
Frankfurt/Main fortgesetzt.



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