ver.di appelliert an die Bundesregierung, den Haushalt für die Forschung nicht einzufrieren
„Wir appellieren an die Bundesregierung, den Haushalt für Forschung nicht einzufrieren“, erklärte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Petra Gerstenkorn. „Mit einer solchen Entscheidung würde der Wissenschaft in Deutschland und damit auch dem Wirtschaftsstandort Deutschland schwerer Schaden zugefügt.“ Das Festschreiben des Haushaltsansatzes für 2003 auf dem Niveau von 2002 käme einer realen Kürzung gleich. Als Folge befürchtet ver.di den Abbau von Arbeitsplätzen und die Aufgabe bereits geplanter Forschungsprojekte. „Bildung und Forschung sind die entscheidenden Grundlagen für eine zukunftsorientierte Entwicklung. Deshalb fordern wir die Bundesregierung auf, ihre Pläne zu überdenken. Von den Bundesländern erwarten wir, dass sie solche Mittelkürzungen nicht mitmachen“, erklärte Petra Gerstenkorn.
Herausgeber/verantwortlich: V.i.S.d.P.: Harald Reutter ver.di-Bundesvorstand Potsdamer Platz 10 10785 Berlin 26.11.02