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"Kapital für Arbeit" fördert Beschäftigung
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"Kapital für Arbeit" fördert Beschäftigung
Als "intelligente Maßnahme" bezeichnet DGB-Vorstandsmitglied Heinz Putzhammer das Programm der Bundesregierung "Kapital für Arbeit", weil damit Unternehmen, die ihre Belegschaft aufstocken wollen, der Zugang zum Kapitalmarkt erleichtert wird. "Wenn die Klagen des Mittelstandes über die unzureichende Vergabe von Unternehmenskrediten richtig sind, können mit diesem Programm mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden", sagte Putzhammer. Erstens würde für mittelständische Unternehmen der Zugang zum Kapitalmarkt erleichtert. Zweitens sei die Vergabe an die Schaffung von Arbeitsplätzen gebunden und es würden daher nur Erweiterungsinvestitionen und keine reinenRationalisierungsmaßnahmen gefördert. Drittens seien die Maßnahmen zum Teil selbstfinanzierend, da die Mittel nur flössen, wenn eine arbeitslose Person eingestellt würde und sich damit Einsparungen bei der Bundesanstalt für Arbeit ergäben. Da sowohl Kapital und Arbeit gefördert würde, sei letztlich die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es sich bei den geschaffenen Arbeitsplätzen um dauerhafte Beschäftigungsverhältnisse handelt.
Die Kritik an dieser Maßnahme sei deshalb nicht nachzuvollziehen. Offensichtlich hätten die Arbeitgeberverbände im Wahlkampfgetümmel vergessen, welche Interessen sie eigentlich vertreten. "Die Wahlhilfe der Arbeitgeberverbände für die Union nimmt mittlerweile immer absurdere Züge an. Jahrelang haben sie geklagt, die Zurückhaltung der Banken bei der Kreditvergabe gefährde die Zukunft besonders des Mittelstandes. Jetzt schafft die Bundesregierung mit dem Programm "Kapital für Arbeit" Abhilfe und nun ist es ihnen auch wieder nicht recht", sagte Putzhammer.
--------------------------------------------------------------- DGB Bundesvorstand Pressestelle Verantwortlich: Hans-Jürgen Arlt
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