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ISSN 1610-0611
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"Kapital für Arbeit" fördert Beschäftigung


"Kapital für Arbeit" fördert Beschäftigung

Als "intelligente Maßnahme" bezeichnet DGB-Vorstandsmitglied Heinz
Putzhammer das Programm der Bundesregierung "Kapital für Arbeit", weil damit Unternehmen, die ihre Belegschaft aufstocken wollen, der Zugang zum
Kapitalmarkt erleichtert wird. "Wenn die Klagen des Mittelstandes über die
unzureichende Vergabe von Unternehmenskrediten richtig sind, können mit
diesem Programm mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden", sagte Putzhammer. Erstens würde für mittelständische Unternehmen der Zugang zum Kapitalmarkt erleichtert. Zweitens sei die Vergabe an die Schaffung von Arbeitsplätzen gebunden und es würden daher nur Erweiterungsinvestitionen und keine reinenRationalisierungsmaßnahmen gefördert. Drittens seien die Maßnahmen zum Teil selbstfinanzierend, da die Mittel nur flössen, wenn eine arbeitslose Person eingestellt würde und sich damit Einsparungen bei der Bundesanstalt für Arbeit ergäben. Da sowohl Kapital und Arbeit gefördert würde, sei letztlich die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es sich bei den geschaffenen Arbeitsplätzen um dauerhafte Beschäftigungsverhältnisse handelt.

Die Kritik an dieser Maßnahme sei deshalb nicht nachzuvollziehen.
Offensichtlich hätten die Arbeitgeberverbände im Wahlkampfgetümmel
vergessen, welche Interessen sie eigentlich vertreten. "Die Wahlhilfe der
Arbeitgeberverbände für die Union nimmt mittlerweile immer absurdere Züge
an. Jahrelang haben sie geklagt, die Zurückhaltung der Banken bei der
Kreditvergabe gefährde die Zukunft besonders des Mittelstandes. Jetzt
schafft die Bundesregierung mit dem Programm "Kapital für Arbeit" Abhilfe
und nun ist es ihnen auch wieder nicht recht", sagte Putzhammer.

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DGB Bundesvorstand Pressestelle
Verantwortlich: Hans-Jürgen Arlt


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