Gesundheit
Bsirske fordert nationales Institut für "Qualität in der Medizin" - Gedankenspiele über weitere Kommissionen "wenig hilfreich" "Konsequente und zügige Strukturreformen im Gesundheitswesen" hat Frank Bsirske, Vorsitzender der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) gefordert. Qualität und Effizienz im Gesundheitswesen müssten verbessert werden. "Dazu gehören", so Bsirske, "ein nationales Institut für Qualität in der Medizin ebenso wie die lange angekündigte Positivliste für Arzneimittel." Beides unterliege nicht der Zustimmung des Bundesrats und könne durch die CDU/CSU nicht blockiert werden. "Was jetzt gebraucht wird, ist der Mut, entschlossen an die Umsetzung der Ankündigungen zu gehen, mit denen die Koalition die Wahl gewonnen hat", erklärte Bsirske.
Gedankenspiele über weitere Kommissionen für das Gesundheitswesen nannte Bsirske unter Hinweis auf bestehende Gremien, wie den Sachverständigenrat und diverse runde Tische, "wenig hilfreich". Bsirske: "Wir haben in Deutschland kein Analyse-, sondern ein Umsetzungsdefizit." Es spräche deshalb nichts dafür, "die Umsetzung des Rot-Grünen-Wahlprogramms aufzuschieben oder gar zur Disposition einer wie auch immer zusammengesetzten Kommission zu stellen".
ver.di-web.de 28.10.2002
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