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CIA-Chef: "Krieg um Öl"
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Immer mehr US-Politiker bestätigen, dass es beim Kampf gegen den Terror primär um Öl für die USA geht. George W. Bush selbst hat schon im Frühsommer 2002 auf einer Pressekonferenz gesagt: "Um Osama Bin Laden geht es eigentlich gar nicht mehr."
Seither haben führende US-Politiker beider Parteien immer wieder gesagt: "Wir müssen immer auch an die knapper werdenden Öl- und Gasreserven denken." Es ist sicher kein Zufall, dass diejenigen Staaten, die George W. Bush als "Schurkenstaaten" bezeichnet überwiegend Ölförderländer sind.
Jetzt hat auch der Chef des US-Geheimdienstes CIA, James Woolsey in der "Washington Post" gesagt, dass die "USA alles in ihren Kräften stehende tun werde, damit die neue irakische Regierung und die US-Ölgesellsschaften gut zusammenarbeiten werden.
Auch Russland und Frankreich, deren Regierungen den US-Kriegskurs im Irak kritisch gegenüberstehen, sollten den Zusammenhang mit dem Erdöl erkennen, forderte Woolsey. In den USA wird heute mehr Erdöl verbraucht als je zuvor. Und der Irak verfügt nach Saudiarabien über die zweitgrößten Ölreserven im Nahen Osten.
Neben Friedensnobelpreisträger Jimmy Carter haben in den letzten Wochen weitere führende Demokraten in den USA Bushs Kriegspolitik scharf kritisiert, so Al Gore und Senator Edward Kennedy. Trotzdem haben sowohl der Senat wie auch das Abgeordnetenhaus in Washington Bushs Irak-Politik mit etwa Zwei-Drittel-Mehrheit gebilligt und ihn auch zur Kriegsführung bevollmächtigt.
Literatur: Franz Alt "Krieg um Öl oder Frieden durch die Sonne" »
www.sonnenseite.com
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Heinrich Böll - Briefe aus dem Krieg 1939 bis 1945 | Attac Basistexte bei VSA
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